Hallo!
Das hier wird ein mini mini mini Beitrag, weil ich eigentlich nur allen mitteilen wollte, dass ich morgen nach Deutschland zurückkehren werde. Mein Bericht von den letzten 2 Wochen in Tokyo wird möglicherweise noch folgen, aber dann halt aus Deutschland geschrieben. Jetzt werde ich erstmal meine letzten Stunden Japan genießen =)
Liebe Grüße,
Valerie
Dienstag, 4. Mai 2010
Dienstag, 27. April 2010
Nagoya
Heyho!
Ich bins mal wieder aus Tokyo. Endlich schreibe ich jetzt den Nagoya-Bericht. Das ich da war ist ja auch schon wieder länger als eine Woche her...
Das Hostel, in dem ich die Tage übernachtet habe war sehr gut. Es waren zwar nicht viele Gäste da, aber das Personal war sehr freundlich. Außerdem wurde sogar Shampoo und Duschgel in der Dusche bereitgestellt! Die Besitzerin hat mich zum Beispiel einen Tag zu Sushi eingeladen. Leider habe ich schon gegessen und war ziemlich satt, sodass ich das Angebot nicht annehmen konnte =/ Und ich wollte nicht ihr Sushi wegessen ;) Auch am Tag meiner Abreise durfte ich den ganzen Abend im Hostel bleiben und Küche und Internet benutzen, das war auch sehr nett.
Über Nagoya hatte ich übrigens voll die Vorurteile, weil im Reiseführer stand, dass dort Pachinko erfunden wurde (das ist so ein Spiel, das spielen lauter komische Leute). Ich habe mir also vorgstellt, dass überall diese Pachinko-Hallen sind und lauter zwielichtige Leute rumlaufen. So wars letztendlich aber nicht, Nagoya ist eine ganz normale Stadt. Es gibt hier halt nichts großartiges zu sehen, nicht viel historisches und sonst nur Shoppingmeilen.
Den ersten Tag habe ich mich aufgemacht um den absolut langweiligen Nagoya Fernsehturm anzusehen. War halt nichts besonderes... Da in der Nähe war dann noch so ein Park, wo lustige Plastikfische aufgehangen wurden. Aber sonst gabs da auch nichts zu sehen. Ein bisschen weiter war dort dann so eine Shoppingmall, dort gab es ein Ghibli Geschäft und ein Shounen Jump
Geschäft, das war ganz cool. Außerdem gabs noch ein lustiges Pokemon Geschäft, das innen ganz cool aufgebaut war, weil es dort einen Raum mit unechten Bäumen gab und die Tür war der Umriss von Pikachu. In einer andere Shoppingmall bin ich dann auf einen Baby the stars shine bright Laden gestoßen. Ich finde das ja faszinierend, dass so eine Lolita Marke in einer ganz normalen Shopping Mall gefunden werden kann. Das ist echt überall so in Japan, Tussiladen ist neben Gothicgeschäft ist neben Lolitageschäft. Ich finds klasse^^
Den nächsten Tag bin ich dann zu einem Schrein gelaufen, der war schön groß, mit viel Park drumrum. Außerdem war dort zufälligerweise gerade eine Hochzeit. Braut und Bräutigam waren schön im Kimono gekleidet, dass war toll. Der Versuch sie unauffällig zu stalken und Bilder zu
machen ist aber fehlgeschlagen. Ich wollte ja nicht unhöflich sein, deshalb habe ich es lieber gelassen. Dafür habe ich hier ein Bild mit männlichem und weiblichem Schreinwesen (keine Ahnung wie die Leute heißen, die dort arbeiten). Ich finde die Kleidung voll toll, leider wollen aber die meisten dieser Leute nicht, dass Bilder von ihnen gemacht werden =/ Nach dem Schreinbesuch bin ich wieder zur Shoppingarkade gegangen und habe mich ein bisschen nach tollen Klamotten umgeschaut (und nichts wirklich gefunden). Ich habe aber einen tollen Secondhandlolita Laden gefunden, in dem viele Klamotten so um die 100€ günstiger waren! Und dabei waren die Klamotten aber echt noch im tollen Zustand, also ich habe nirgends Flecken oder so entdeckt. Wäre ich eine Lolita, hätte ich dort bestimmt Großeinkauf betrieben.
Am nächsten Tag bin ich dann zur Nagoya Burg gegangen. Die sieht halt so aus, wie alle anderen Burgen *haha* Aber auf dem Vorplatz waren ganz viele kleine verkleidete Kinder, das war soooo
süß. Ich weiß aber nicht wirlich, was die gemacht haben. Im Burggelände war dann auch noch so eine riesen Prozession, keine Ahnung wozu das gut war. Wenn ich darüber nachdenke, dann haben bestimmt die Kinder dazugehört. An der Spitze war eine extrem hübsche Frau im Kimono und drumherum Soldaten in Samurairüstung (?) und noch alles mögliche andere an Volk.
Nach der Burg war ich mal wieder in der Shoppingmall Area, weil ich endlich mal Baskin Robbins Eis probieren wollte. Hat übrigens echt gut geschmeckt, kein Wunder, dass es in Japan so beliebt ist. Auf dem Weg dorthin war ich aber an so einem Platz mit Brunnen und dafür waren mal
wieder so lustige RocknRoll Typen, die getanzt haben, wie im Yoyogi Park in Tokyo. Das war herrlich denen zuzusehen xD Hier ein grandioses Bild.
Meinen letzten Tag habe ich schließlich damit verbracht, mich auf die Suche nach allen möglichen Lolitaläden zu machen. Ich habe schon im vorraus gegoogelt, wo sich denn die Geschäfte so befinden und eigentlich waren die wichtigsten in einer Shoppingmall versammelt. Ich habe mir auch dort allerhand angeschaut. Fotos sind übrigens verboten ;) Ich kann aber mittlerweile sagen, dass meine Lieblingsmarke Alice and the Pirates ist. Da gibts ja sooo tolle Klamotten *sabber* Aber es ist echt alles so übelst teuer, da lasse ich mich lieber nur inspirieren und versuche dann selbst zu nähen (haha). Ein anderer toller Laden war Ozzcroce. Von dem habe ich noch nie zuvor gehört, aber ich war sofort begeistert. Die hatten echt die tollsten Schuhe, die man sich nur vorstellen kann. Die waren echt so unglaublich genial... Aber sie hatten natürlich auch einen stolzen Preis :( Ich werde denke ich nochmal in Tokyo diesen Laden aufsuchen und dann entscheiden, ob ich wirklich so viel zahlen will für ein paar Schuhe.
So, für mich gehts übrigens morgen ins Ghibli Museum. Ich freu mich schon total :D
Liebe Grüße,
Valerie
Ich bins mal wieder aus Tokyo. Endlich schreibe ich jetzt den Nagoya-Bericht. Das ich da war ist ja auch schon wieder länger als eine Woche her...
Das Hostel, in dem ich die Tage übernachtet habe war sehr gut. Es waren zwar nicht viele Gäste da, aber das Personal war sehr freundlich. Außerdem wurde sogar Shampoo und Duschgel in der Dusche bereitgestellt! Die Besitzerin hat mich zum Beispiel einen Tag zu Sushi eingeladen. Leider habe ich schon gegessen und war ziemlich satt, sodass ich das Angebot nicht annehmen konnte =/ Und ich wollte nicht ihr Sushi wegessen ;) Auch am Tag meiner Abreise durfte ich den ganzen Abend im Hostel bleiben und Küche und Internet benutzen, das war auch sehr nett.
Über Nagoya hatte ich übrigens voll die Vorurteile, weil im Reiseführer stand, dass dort Pachinko erfunden wurde (das ist so ein Spiel, das spielen lauter komische Leute). Ich habe mir also vorgstellt, dass überall diese Pachinko-Hallen sind und lauter zwielichtige Leute rumlaufen. So wars letztendlich aber nicht, Nagoya ist eine ganz normale Stadt. Es gibt hier halt nichts großartiges zu sehen, nicht viel historisches und sonst nur Shoppingmeilen.
Den ersten Tag habe ich mich aufgemacht um den absolut langweiligen Nagoya Fernsehturm anzusehen. War halt nichts besonderes... Da in der Nähe war dann noch so ein Park, wo lustige Plastikfische aufgehangen wurden. Aber sonst gabs da auch nichts zu sehen. Ein bisschen weiter war dort dann so eine Shoppingmall, dort gab es ein Ghibli Geschäft und ein Shounen Jump
Den nächsten Tag bin ich dann zu einem Schrein gelaufen, der war schön groß, mit viel Park drumrum. Außerdem war dort zufälligerweise gerade eine Hochzeit. Braut und Bräutigam waren schön im Kimono gekleidet, dass war toll. Der Versuch sie unauffällig zu stalken und Bilder zu
Am nächsten Tag bin ich dann zur Nagoya Burg gegangen. Die sieht halt so aus, wie alle anderen Burgen *haha* Aber auf dem Vorplatz waren ganz viele kleine verkleidete Kinder, das war soooo
Nach der Burg war ich mal wieder in der Shoppingmall Area, weil ich endlich mal Baskin Robbins Eis probieren wollte. Hat übrigens echt gut geschmeckt, kein Wunder, dass es in Japan so beliebt ist. Auf dem Weg dorthin war ich aber an so einem Platz mit Brunnen und dafür waren mal
Meinen letzten Tag habe ich schließlich damit verbracht, mich auf die Suche nach allen möglichen Lolitaläden zu machen. Ich habe schon im vorraus gegoogelt, wo sich denn die Geschäfte so befinden und eigentlich waren die wichtigsten in einer Shoppingmall versammelt. Ich habe mir auch dort allerhand angeschaut. Fotos sind übrigens verboten ;) Ich kann aber mittlerweile sagen, dass meine Lieblingsmarke Alice and the Pirates ist. Da gibts ja sooo tolle Klamotten *sabber* Aber es ist echt alles so übelst teuer, da lasse ich mich lieber nur inspirieren und versuche dann selbst zu nähen (haha). Ein anderer toller Laden war Ozzcroce. Von dem habe ich noch nie zuvor gehört, aber ich war sofort begeistert. Die hatten echt die tollsten Schuhe, die man sich nur vorstellen kann. Die waren echt so unglaublich genial... Aber sie hatten natürlich auch einen stolzen Preis :( Ich werde denke ich nochmal in Tokyo diesen Laden aufsuchen und dann entscheiden, ob ich wirklich so viel zahlen will für ein paar Schuhe.
So, für mich gehts übrigens morgen ins Ghibli Museum. Ich freu mich schon total :D
Liebe Grüße,
Valerie
Dienstag, 20. April 2010
Ise-shima
Konbanwa!
Mal ein etwas schnelleres Update als in letzter Zeit. Jetzt kommt mein Bericht über meine Reise auf die Ise Halbinsel im Osten von Osaka/Kyoto/Nara.
Nach der Farm in Osaka habe ich also beschlossen auf die Ise Halbinsel zu fahren, weil dort der wichtigste Shinto Schrein Japan steht. Weil es dort nur Hotels und keine Hostels gibt, habe ich mal wieder bei jemanden couchgesurft. Die Zugfahrt zu Ise war schonmal sehr "vielversprechend", denn das Wetter sah sehr untergangsmäßig aus, es war neblig und dunkel. Einziger Lichtblick auf der Fahrt war der hübscheste Junge, den ich je gesehen habe. Der war schöner als einige Mädchen, mich eingeschlossen :P Und er war nicht einer von den richtig aufgetakelten Männern, die länger im Bad brauchen als ich (naja ok, er hatte die Haare etwas gebleicht, aber er hatte einen Jogginganzug an).
Als ich in Ise angekommen bin sah das Wetter aber schon etwas besser aus und tatsächlich hat es auch nicht gewittert. Als ich aus dem Bahnhof raus bin dachte ich erstmal ich wäre am Ende der Welt, denn es gab GAR NICHTS. Ise ist echt ein sehr kleines Städtchen, das hatte ich nicht erwartet. Und dann musste ich auch noch eine halbe Stunde warten, weil Conrad (der couchsurfhost) erst dann von der Arbeit kam. Letztendlich hat er es aber auch noch zum Bahnhof geschafft und wir sind zu seiner Wohnung gelaufen, die recht weit weg war. Dafür hatte ich ein eigenes Zimmer, juhu! Später am Abend haben wir dann noch einen anderen Couchsurfer abgeholt, ein Holländer, der aber anscheinend schon seit Ewigkeiten reist, nach dem wo er schon überall war. Weil wir alle sehr hungrig waren, hat uns Conrad was schönes gekocht: Kimchipfanne mit Reis. Es war scharf und lecker!
Am nächsten Tag sind der Holländer (sorry, ich hab gerade seinen Namen vergessen *hehe*) und ich zum berühmten Ise Schrein gelaufen (Conrad musste arbeiten). Der Schrein ist irgendwie in 2 Schreine aufgeteilt, dem inneren und dem äußeren Schrein, die ungefähr 4km voneinander entfernt sind. Einer davon war in der Nähe vom Bahnhof, also sind wir natürlich erst dorthin gelaufen. Die Schreingebäude selbst waren nicht so spannend, manche sahen aus wie Gartenhütten nur mit goldenen Balken oben dran. Die Gebäude, die man sehen durfte waren aber anscheinend nur Replika und die echten waren hinter einem Zaun versteckt. Die darf der normale Bürger nicht ansehen. Deshalb wurde einfach vor dem Zaun gebetet. Der Park war aber sehr schön, es gab tolle große Bäume und es war irgendwie eine echt friedliche, ruhige Atmosphäre. Eine lustige Sache gabs aber noch und zwar werden in Japan überall Münzen hingelegt und hingeschmissen, was heilig ist. Das wurde auch bei einem Stein gemacht, der offensichtlich so aussieht wie Buddha (also das war meine Interpretation, keine Ahnung ob es stimmt). Ich habe zwar auch ein Bild davon, aber da kann man nicht wirklich was drauf erkennen. Jedenfalls haben der Holländer und ich dann beschlossen selbst so einen heiligen Stein zu erfinden und haben auf einem völlig willkürlichen Stein Münzen gelegt und uns drum gestellt
und fotografiert. Tatsächlich kamen dann Japaner an, die wissen wollten, was da los ist und ob es wieder so ein Buddhastein ist. Experiment also erfolgreich abgeschlossen *haha*
Danach haben wir uns zum anderen entfernten Schrein aufgemacht (wir sind 4km hin und zurück gelaufen!). Bevor wir aber den Schrein gefunden haben, sind wir auf einer schönen Shoppingstraße gelandet, die im alten Stil gehalten war (also mit Holzhäusern und so). Ein verrückter Laden war voller dieser winkender Katzen - ich habe mich etwas bedroht gefühlt. Aber dafür saßen auf manchen Hausdächern süße Affenfiguren, das war toll (noch toller wären echte Affen gewesen).
Der Schrein selbst war dann mal wieder eher unspekatkulär. Eigentlich sah er genauso aus wie der erste, also mal wieder nur Replika die man
sehen konnte und die wichtigen Gebäude hinter einem großen Zaun. Der ganze Park war aber mal wieder sehr schön, genauso wie die riesigen Bäume. Das war aber auch alles an Sightseeing für diesen Tag. Abends hat Conrad uns dann erst in ein Ramenrestaurant geschleppt und hinterher zu der Brauerei in der Nähe seines Hauses. Dort kann man ganz viele verschiedene Biere ausprobieren. Darunter war auch ein Schokoladen-Bier, das aber eher bescheiden geschmeckt hat. Der Rest war aber ziemlich gut.
Am nächsten Tag sind der Holländer und ich dann zu den ach so tollen verheirateten Steinen in Futami gefahren. Das sind 2 Felsbrocken im Meer, die mit einem Seil verbunden sind und Frau und Mann darstellen sollen. Angekommen, waren wir beide sehr enttäuscht, denn die Felsbrocken sind gar nicht im Meer geschwommen (wahrscheinlich nur wenn Flut ist oder so) und waren insgesamt ziemlich
langweilig. Und dort waren ein paar Männer die an dem Seil da rumgezuppelt haben. Das war wohl irgendwie eine Zeremonie, die offensichtlich vor 20 Jahren total beliebt war, denn auf einem Plakat wurden Menschenmassen gezeigt, die diesen Männer beim Seil-Rumzuppeln zugeschaut haben. Aber mittlerweile ist dort echt gar nichts mehr los. Überhaupt war in dem ganzen Dorf Futami gar nichts los, es war echt wie eine Geisterstadt. Der Bürgermeister der Stadt war offensichtlich eine Katze, denn die war fast das einzige Lebewesen, das wir erblickt haben. Der Mensch im Tourist Information Center war auch sehr hilfreich und hat uns mit ganz vielen Informationen versorgt... nicht. Ein Affe wäre hilfreicher oder zumindestens unterhaltender als dieser Mensch (und nicht englisch können zählt nicht, er hätte wenigstens versuchen können mit uns japanisch zu reden). Enttäuscht gings also wieder zurück nach Ise und für mich ein paar Stunden später nach Nagoya.
Von Nagoya erzähle ich aber im nächsten Bericht. Ich glaube selbst wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, muss ich weiter hier im Blog schreiben, weil ich so viel nachzuholen habe *haha*
Momentan bin ich wieder in Tokyo und ich bin irgendwie etwas schlecht drauf. Erstmal hatte ich dank Nachtbus nicht wirklich viel Schlaf, dann war das ganze Hostel auch noch voller Leute (und ich hasse Menschenmassen, wenn ich müde bin) und ich konnte erst um 3 Uhr in mein Zimmer rein. Außerdem mag ich mein selbst gekochtes Essen nicht. Es ist nicht schlecht, also man kanns essen, aber ich habe die Nase voll davon *jammer* Ich muss unbedingt richtig kochen lernen!
Naja gut, der Countdown läuft, nur noch 2 Wochen ;)
Liebe Grüße,
Valerie
Mal ein etwas schnelleres Update als in letzter Zeit. Jetzt kommt mein Bericht über meine Reise auf die Ise Halbinsel im Osten von Osaka/Kyoto/Nara.
Nach der Farm in Osaka habe ich also beschlossen auf die Ise Halbinsel zu fahren, weil dort der wichtigste Shinto Schrein Japan steht. Weil es dort nur Hotels und keine Hostels gibt, habe ich mal wieder bei jemanden couchgesurft. Die Zugfahrt zu Ise war schonmal sehr "vielversprechend", denn das Wetter sah sehr untergangsmäßig aus, es war neblig und dunkel. Einziger Lichtblick auf der Fahrt war der hübscheste Junge, den ich je gesehen habe. Der war schöner als einige Mädchen, mich eingeschlossen :P Und er war nicht einer von den richtig aufgetakelten Männern, die länger im Bad brauchen als ich (naja ok, er hatte die Haare etwas gebleicht, aber er hatte einen Jogginganzug an).
Als ich in Ise angekommen bin sah das Wetter aber schon etwas besser aus und tatsächlich hat es auch nicht gewittert. Als ich aus dem Bahnhof raus bin dachte ich erstmal ich wäre am Ende der Welt, denn es gab GAR NICHTS. Ise ist echt ein sehr kleines Städtchen, das hatte ich nicht erwartet. Und dann musste ich auch noch eine halbe Stunde warten, weil Conrad (der couchsurfhost) erst dann von der Arbeit kam. Letztendlich hat er es aber auch noch zum Bahnhof geschafft und wir sind zu seiner Wohnung gelaufen, die recht weit weg war. Dafür hatte ich ein eigenes Zimmer, juhu! Später am Abend haben wir dann noch einen anderen Couchsurfer abgeholt, ein Holländer, der aber anscheinend schon seit Ewigkeiten reist, nach dem wo er schon überall war. Weil wir alle sehr hungrig waren, hat uns Conrad was schönes gekocht: Kimchipfanne mit Reis. Es war scharf und lecker!
Am nächsten Tag sind der Holländer (sorry, ich hab gerade seinen Namen vergessen *hehe*) und ich zum berühmten Ise Schrein gelaufen (Conrad musste arbeiten). Der Schrein ist irgendwie in 2 Schreine aufgeteilt, dem inneren und dem äußeren Schrein, die ungefähr 4km voneinander entfernt sind. Einer davon war in der Nähe vom Bahnhof, also sind wir natürlich erst dorthin gelaufen. Die Schreingebäude selbst waren nicht so spannend, manche sahen aus wie Gartenhütten nur mit goldenen Balken oben dran. Die Gebäude, die man sehen durfte waren aber anscheinend nur Replika und die echten waren hinter einem Zaun versteckt. Die darf der normale Bürger nicht ansehen. Deshalb wurde einfach vor dem Zaun gebetet. Der Park war aber sehr schön, es gab tolle große Bäume und es war irgendwie eine echt friedliche, ruhige Atmosphäre. Eine lustige Sache gabs aber noch und zwar werden in Japan überall Münzen hingelegt und hingeschmissen, was heilig ist. Das wurde auch bei einem Stein gemacht, der offensichtlich so aussieht wie Buddha (also das war meine Interpretation, keine Ahnung ob es stimmt). Ich habe zwar auch ein Bild davon, aber da kann man nicht wirklich was drauf erkennen. Jedenfalls haben der Holländer und ich dann beschlossen selbst so einen heiligen Stein zu erfinden und haben auf einem völlig willkürlichen Stein Münzen gelegt und uns drum gestellt
Danach haben wir uns zum anderen entfernten Schrein aufgemacht (wir sind 4km hin und zurück gelaufen!). Bevor wir aber den Schrein gefunden haben, sind wir auf einer schönen Shoppingstraße gelandet, die im alten Stil gehalten war (also mit Holzhäusern und so). Ein verrückter Laden war voller dieser winkender Katzen - ich habe mich etwas bedroht gefühlt. Aber dafür saßen auf manchen Hausdächern süße Affenfiguren, das war toll (noch toller wären echte Affen gewesen).
Der Schrein selbst war dann mal wieder eher unspekatkulär. Eigentlich sah er genauso aus wie der erste, also mal wieder nur Replika die man
Am nächsten Tag sind der Holländer und ich dann zu den ach so tollen verheirateten Steinen in Futami gefahren. Das sind 2 Felsbrocken im Meer, die mit einem Seil verbunden sind und Frau und Mann darstellen sollen. Angekommen, waren wir beide sehr enttäuscht, denn die Felsbrocken sind gar nicht im Meer geschwommen (wahrscheinlich nur wenn Flut ist oder so) und waren insgesamt ziemlich
Von Nagoya erzähle ich aber im nächsten Bericht. Ich glaube selbst wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, muss ich weiter hier im Blog schreiben, weil ich so viel nachzuholen habe *haha*
Momentan bin ich wieder in Tokyo und ich bin irgendwie etwas schlecht drauf. Erstmal hatte ich dank Nachtbus nicht wirklich viel Schlaf, dann war das ganze Hostel auch noch voller Leute (und ich hasse Menschenmassen, wenn ich müde bin) und ich konnte erst um 3 Uhr in mein Zimmer rein. Außerdem mag ich mein selbst gekochtes Essen nicht. Es ist nicht schlecht, also man kanns essen, aber ich habe die Nase voll davon *jammer* Ich muss unbedingt richtig kochen lernen!
Naja gut, der Countdown läuft, nur noch 2 Wochen ;)
Liebe Grüße,
Valerie
Freitag, 16. April 2010
Kyoto, Osaka, Hirakata
Hey!

10 Tage sind rum und ich denke ich sollte mal wieder was hier schreiben. Es sind so viele Sachen passiert, die ich noch alle erzählen will^^
Erstmal schreibe ich von meinen Off-Days während meiner Arbeit und was ich da erlebt habe. Den ersten Off-Day habe ich in Kyoto verbracht, weil ich ja wie gesagt die Kirschblüten fotografieren wollte. Dort habe ich mich mit einer Freundin (Svenja) getroffen, die ich daaamals am Anfang meiner Reise in Tokyo kennengelernt
habe. Wir haben eigentlich vorher keinen Tag zusammen verbracht, sondern halt nur in Tokyo im Hostel gequatscht. Ich glaube am nächsten Tag, an dem wir uns kennengelernt haben, bin ich sogar abgereist. Aber naja, jedenfalls hatten wir uns damals auf Facebook geaddet und dadurch unsere Wege durch Japan etwas verfolgt. Nach Tokyo haben wir uns zufällig nochmal in Nagasaki getroffen, aber ich bin am selben Abend noch abgereist, also haben wir da auch nur kurz geredet. Durch Facebook habe ich dann aber erfahren, dass sie gerade in Osaka ist und daher haben wir uns
dann in Kyoto verabredet (Osaka und Kyoto liegen nah beieinander). Svenja kommt übrigens auch aus Deutschland und ist zufälligerweise aus Frankfurt.
Wir waren an einem Samstag in Kyoto und es war daher totaaaaal überfüllt. Alle Busse waren voller Touristen und es hat ewig gedauert von einem Punkt zum nächsten zu gelangen. Großes Gruppenkuscheln war also angesagt. Wir sind zu dem Silbernen Pavillon hochgefahren, weil ab dort der Philosophenweg anfängt, der von ganz vielen Kirschbäumen gesäumt ist. Dort haben wir dann ne Menge Fotos gemacht. Ich habe jetzt sehr viele Kirschblütenfotos, die aber alle irgendwie gleich aussehen *haha* Ich weiß auch gar nicht welche ich euch zeigen soll, deshalb gibts hier jetzt einfach eine willkürliche Auswahl (draufklicken macht das Bild
größer). Nach dem Philosophenweg waren wir dann in der Shoppingstreet Kyotos und haben uns eine Waffel gegönnt. Von dort aus sind wir in die Richtung vom Park des Imperial Palaces gegangen. Auf dem Weg war aber irgendwie eine Aufführung von ganz vielen Schulgruppen, die getanzt haben, was recht lustig war. Besonders die 6.Klässler waren ja sooo süß. Die ganzen Schüler hatten so tolle asiatische Kostüme an und es lief passende Musik. Ein Video kann ich aber leider nicht einbinden, das hcohladen dauert zu lange.

Im Imperial Palace Park haben wir dann aber nur auf einer Bank rumgegammelt, weil es leider kaum Kirschbäume dort gab. Schließlich haben wir uns aber wieder aufgerafft und sind zum traditionellen Gion Viertel gefahren. Dort haben wir leider keine Geishas gesehen, dafür waren wir aber wieder bei diesem Tempel Lichterfest, von dem ich schon bei meinem letzten Kyotobesuch erzählt habe. Dort waren sehr viele Leute und einige haben ein Lager unter den Kirschbäumen aufgeschlagen um dort Hanami zu veranstalten (also Bier zu trinken und die Kirschblüten zu betrachten). Svenja und ich wurden da auch fast von einem betrunkenen Japaner angerempelt, letztendlich haben wir es aber doch sicher und unversehrt zurück zum Bahnhof geschafft. Dort trennten sich unsere Wege, aber nicht für lange Zeit.
An meinem nächstem Off-Day habe ich mich nämlich entschieden nach Osaka zu gehen und daher haben Svenja und ich uns nochmal verabredet. Mein Ziel war es hauptsächlich shoppen zu gehen. Letztendlich hatte Svenja aber mehr gekauft als ich *haha* Ich bin einfach eine verdammt unschlüssige Person und kann mich nie entscheiden, ob ich etwas kaufen soll oder nicht... Beim shoppen gehen haben wir gemerkt, dass wir ziemlich viel gemeinsam hatten, wir haben beide früher Ballett gemacht, wir gehen beide gerne zu Mittelaltermärkten, wir sind natürlich Japan-Freaks, wir finden die japanische Gothic Lolita Mode toll, etc. Außerdem haben wir beim einkaufen auch dauernd zu den gleichen Kamotten gegriffen *haha* Im Bodylineshop wurden wir dann beide fündig, Svenja hat sich Schuhe und eine French Maid Schürze gekauft und ich habe mir schwarze Bloomers geholt. Andere Sachen, die wir entstanden haben waren zum Beispiel ganz süße Socken mit Tiergesichtern vorne an den Zehen und zwar für nur 100 Yen pro Paar (yay). Da shoppen ja bekanntlich sehr hungrig macht, haben wir uns Okonomiyaki und nen Starbuckskaffee gegönnt(und ich zusätzlich noch einen McFlurry *hust*). Für das shoppen haben wir tatsächlich einen ganzen Tag gebraucht, daher bin ich anschließend wieder zurück zur Farm gefahren. Svenja und ich haben aber schonmal ausgemacht, dass wir uns in Frankfurt mal treffen werden ;)
Und nun wieder zu den Erlebnissen in der Farm. Ich muss mal wieder weiter meckern (aber nicht dass das alles falsch ankommt, insgesamt fand ich es nämlich auf der Farm recht gut). Und zwar habe ich ja schon gesagt, dass Kamitake-san sehr viele Fotos macht. Das ging mir aber nach ner Weile so auf den Wecker, weil er echt immer Fotos gemacht hat, während der Arbeit, während dem Essen (und das finde ich besonders schrecklich) und wenn ich mich mal einfach nur ausgeruht habe. Wisst ihr wie blöd das ist, wenn man sich mal irgendwo hinsetzt um sich auszuruhen und dann kommt jemand an, der 15 Minuten Fotos von einem macht. Da kann man sich doch nicht entspannen. Wenn es nur 1-2 Fotos wären, wärs ja ok, aber nicht für eine längere Zeit. Kamitake-san hat uns jeden Abend die Fotos vom Tag gegeben und wenn ich jetzt über die ganzen Fotos schaue fühle ich mich echt gestalkt. Irgendwie wurde so gut wie jede Minute meines Lebens auf der Farm festgehalten, echt gruselig. Witzig finde ich das echt nicht mehr. Hätte mich nicht gewundert, wenn er irgendwann mal vor der Toilette aufgetaucht wäre... Vor allem hat er halt hauptsächlich nur Fotos von mir gemacht und er fand mich ja so kawaii und so weiter. Das hat echt übelst genervt. Aber gut, jetzt bin ich ja weg von da. Ich möchte aber ehrlich gesagt nicht wissen, was er so mit meinen Fotos anstellt oÔ
Bei meinem Abschied wurde ich dann aber von vielen Leuten positiv überrascht. Ich dachte ja die meisten richtigen Farmarbeiter dort würden mich nicht mögen, weil ich einfach nur blöd rumstehe, wenn ich auf einer Arbeit keine Lust habe (im tiefsten Matsch rumschaufeln und so), aber anscheinend war dem nicht der Fall. An meinem letzten Tag habe ich gleich 2 Abschiedsgeschenke bekommen. Einmal von einem älteren Wwoofer (über 60), der immer nur tageweise mal ausgeholfen hat. Er hat mir Bilder vom Ise-Schrein geschenkt, weil ich erzählt habe, dass ich dort als nächstes hinfahren will. Das andere Geschenk war von einem Farmarbeiter (Ishii-san), der mir ein typisches japanisches Kinderspielzeug aus Bambus geschenkt hat. Die beiden Geschenke fand ich ech toll, die haben gleich meine Laune gesteigert =)
Nach der Farm bin ich dann tatsächlich zum Ise-Schrein nach Ise-shi gereist. Da bin ich aber schon wieder weg von, der Bericht wir also mal wieder nachgereicht.
Momentan bin ich in Nagoya und werde hier ca. 4 Tage bleiben. Anschließend möchte ich gerne nach Matsumoto und Nagano, aber leider antwortet mir niemand auf couchsurfing und Hostels gibt es in den Städten nicht wirklich (ich will eigentlich auch nicht mehr so viel Geld für Hostels ausgeben, sonst wirds wieder knapp). Das heißt entweder ich geh doch noch mal wwoofen, weil es offenbar viele Hosts dort in der Gegend gibt, oder ich kehre sofort nach Tokyo zurück und gammel dann dort für 2 Wochen rum. Für einen Trip weiter in den Norden habe ich leider nicht genug Zeit und Geld, ich hätte gerne noch Hokkaido gesehen. Aber das spare ich mir dann halt für meinen nächsten Japantrip auf^^ Meine Reise geht ja nun rasant dem Ende zu, genau wie dieser Bericht xD Also dann, machts gut ihr Lieben, bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße,
Valerie
10 Tage sind rum und ich denke ich sollte mal wieder was hier schreiben. Es sind so viele Sachen passiert, die ich noch alle erzählen will^^
Erstmal schreibe ich von meinen Off-Days während meiner Arbeit und was ich da erlebt habe. Den ersten Off-Day habe ich in Kyoto verbracht, weil ich ja wie gesagt die Kirschblüten fotografieren wollte. Dort habe ich mich mit einer Freundin (Svenja) getroffen, die ich daaamals am Anfang meiner Reise in Tokyo kennengelernt
Wir waren an einem Samstag in Kyoto und es war daher totaaaaal überfüllt. Alle Busse waren voller Touristen und es hat ewig gedauert von einem Punkt zum nächsten zu gelangen. Großes Gruppenkuscheln war also angesagt. Wir sind zu dem Silbernen Pavillon hochgefahren, weil ab dort der Philosophenweg anfängt, der von ganz vielen Kirschbäumen gesäumt ist. Dort haben wir dann ne Menge Fotos gemacht. Ich habe jetzt sehr viele Kirschblütenfotos, die aber alle irgendwie gleich aussehen *haha* Ich weiß auch gar nicht welche ich euch zeigen soll, deshalb gibts hier jetzt einfach eine willkürliche Auswahl (draufklicken macht das Bild
Im Imperial Palace Park haben wir dann aber nur auf einer Bank rumgegammelt, weil es leider kaum Kirschbäume dort gab. Schließlich haben wir uns aber wieder aufgerafft und sind zum traditionellen Gion Viertel gefahren. Dort haben wir leider keine Geishas gesehen, dafür waren wir aber wieder bei diesem Tempel Lichterfest, von dem ich schon bei meinem letzten Kyotobesuch erzählt habe. Dort waren sehr viele Leute und einige haben ein Lager unter den Kirschbäumen aufgeschlagen um dort Hanami zu veranstalten (also Bier zu trinken und die Kirschblüten zu betrachten). Svenja und ich wurden da auch fast von einem betrunkenen Japaner angerempelt, letztendlich haben wir es aber doch sicher und unversehrt zurück zum Bahnhof geschafft. Dort trennten sich unsere Wege, aber nicht für lange Zeit.
An meinem nächstem Off-Day habe ich mich nämlich entschieden nach Osaka zu gehen und daher haben Svenja und ich uns nochmal verabredet. Mein Ziel war es hauptsächlich shoppen zu gehen. Letztendlich hatte Svenja aber mehr gekauft als ich *haha* Ich bin einfach eine verdammt unschlüssige Person und kann mich nie entscheiden, ob ich etwas kaufen soll oder nicht... Beim shoppen gehen haben wir gemerkt, dass wir ziemlich viel gemeinsam hatten, wir haben beide früher Ballett gemacht, wir gehen beide gerne zu Mittelaltermärkten, wir sind natürlich Japan-Freaks, wir finden die japanische Gothic Lolita Mode toll, etc. Außerdem haben wir beim einkaufen auch dauernd zu den gleichen Kamotten gegriffen *haha* Im Bodylineshop wurden wir dann beide fündig, Svenja hat sich Schuhe und eine French Maid Schürze gekauft und ich habe mir schwarze Bloomers geholt. Andere Sachen, die wir entstanden haben waren zum Beispiel ganz süße Socken mit Tiergesichtern vorne an den Zehen und zwar für nur 100 Yen pro Paar (yay). Da shoppen ja bekanntlich sehr hungrig macht, haben wir uns Okonomiyaki und nen Starbuckskaffee gegönnt(und ich zusätzlich noch einen McFlurry *hust*). Für das shoppen haben wir tatsächlich einen ganzen Tag gebraucht, daher bin ich anschließend wieder zurück zur Farm gefahren. Svenja und ich haben aber schonmal ausgemacht, dass wir uns in Frankfurt mal treffen werden ;)
Und nun wieder zu den Erlebnissen in der Farm. Ich muss mal wieder weiter meckern (aber nicht dass das alles falsch ankommt, insgesamt fand ich es nämlich auf der Farm recht gut). Und zwar habe ich ja schon gesagt, dass Kamitake-san sehr viele Fotos macht. Das ging mir aber nach ner Weile so auf den Wecker, weil er echt immer Fotos gemacht hat, während der Arbeit, während dem Essen (und das finde ich besonders schrecklich) und wenn ich mich mal einfach nur ausgeruht habe. Wisst ihr wie blöd das ist, wenn man sich mal irgendwo hinsetzt um sich auszuruhen und dann kommt jemand an, der 15 Minuten Fotos von einem macht. Da kann man sich doch nicht entspannen. Wenn es nur 1-2 Fotos wären, wärs ja ok, aber nicht für eine längere Zeit. Kamitake-san hat uns jeden Abend die Fotos vom Tag gegeben und wenn ich jetzt über die ganzen Fotos schaue fühle ich mich echt gestalkt. Irgendwie wurde so gut wie jede Minute meines Lebens auf der Farm festgehalten, echt gruselig. Witzig finde ich das echt nicht mehr. Hätte mich nicht gewundert, wenn er irgendwann mal vor der Toilette aufgetaucht wäre... Vor allem hat er halt hauptsächlich nur Fotos von mir gemacht und er fand mich ja so kawaii und so weiter. Das hat echt übelst genervt. Aber gut, jetzt bin ich ja weg von da. Ich möchte aber ehrlich gesagt nicht wissen, was er so mit meinen Fotos anstellt oÔ
Bei meinem Abschied wurde ich dann aber von vielen Leuten positiv überrascht. Ich dachte ja die meisten richtigen Farmarbeiter dort würden mich nicht mögen, weil ich einfach nur blöd rumstehe, wenn ich auf einer Arbeit keine Lust habe (im tiefsten Matsch rumschaufeln und so), aber anscheinend war dem nicht der Fall. An meinem letzten Tag habe ich gleich 2 Abschiedsgeschenke bekommen. Einmal von einem älteren Wwoofer (über 60), der immer nur tageweise mal ausgeholfen hat. Er hat mir Bilder vom Ise-Schrein geschenkt, weil ich erzählt habe, dass ich dort als nächstes hinfahren will. Das andere Geschenk war von einem Farmarbeiter (Ishii-san), der mir ein typisches japanisches Kinderspielzeug aus Bambus geschenkt hat. Die beiden Geschenke fand ich ech toll, die haben gleich meine Laune gesteigert =)
Nach der Farm bin ich dann tatsächlich zum Ise-Schrein nach Ise-shi gereist. Da bin ich aber schon wieder weg von, der Bericht wir also mal wieder nachgereicht.
Momentan bin ich in Nagoya und werde hier ca. 4 Tage bleiben. Anschließend möchte ich gerne nach Matsumoto und Nagano, aber leider antwortet mir niemand auf couchsurfing und Hostels gibt es in den Städten nicht wirklich (ich will eigentlich auch nicht mehr so viel Geld für Hostels ausgeben, sonst wirds wieder knapp). Das heißt entweder ich geh doch noch mal wwoofen, weil es offenbar viele Hosts dort in der Gegend gibt, oder ich kehre sofort nach Tokyo zurück und gammel dann dort für 2 Wochen rum. Für einen Trip weiter in den Norden habe ich leider nicht genug Zeit und Geld, ich hätte gerne noch Hokkaido gesehen. Aber das spare ich mir dann halt für meinen nächsten Japantrip auf^^ Meine Reise geht ja nun rasant dem Ende zu, genau wie dieser Bericht xD Also dann, machts gut ihr Lieben, bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße,
Valerie
Dienstag, 6. April 2010
Hirakata-shi (Wwoof Host Nr.5)
Hallo!
Endlich schreibe ich mal was über meine momentane Arbeit. Ich bin gerade wieder auf einer Gemüsefarm und zwar in einer Stadt in der Nähe von Osaka und Kyoto.
Kamitake-san und seine Frau nehmen hier Wwoofer auf, jedoch haben wir alle ein eigenes Zimmer und eine Gemeinschaftsküche nur für die Arbeiter. Also mit den eigentlichen Besitzern haben wir außerhalb der Arbeit nicht so viel zu tun. Außer mir sind momentan noch 3 andere Wwoofer hier.
Die Woche, als ich angekommen bin, waren wir auch zu viert, jedoch sind 2 Wwoofer gegangen und 2 anderen gekommen. Ein französischer Wwoofer (Mikael) ist Langzeitgast und ist schon seit September letzten Jahres hier. Die anderen Wwoofer von letzter Woche waren eine Frau aus Thailand (Kasana) und eine andere Frau aus Hong Kong (Mavis). Mit denen beiden hatte ich sehr viel Spaß [obwohl sie um einiges älter waren als ich(aber nicht so aussahen)], aber leider mussten sie schon so früh gehen. Jetzt sind ein Hong Kong Junge (Tom) und ein belgischer Junge (Greg) hier. Hierbei muss ich mal anmerken, dass anscheinend alle Leute aus Hong Kong gut kochen können und es auch gerne machen^^ Oder genau diese Personen kommen alle zu dieser Farm, denn sowohl Mavis als auch Tom sind hier quasi als Küchenchef engagiert (gewesen). Und beide sind auch schön fleißig, das heißt sie waschen auch mal Geschirr oder trocknen es ab. Die anderen 2 Herren sind da eher faule Socken. Besonders der belgische Junge zerrt echt stark an meinen Nerven, denn er tut nichts, aber auch gar nichts. Er ist die ganze Zeit nur am essen, krümelt dabei alles voll und lässt leere Packungen rumliegen, aber wäscht nicht sein Geschirr ab, geschweige denn jemand anderes Geschirr. Und wenn er es doch tut, dann benutzt er nur seine Hände und Wasser zum waschen. Hat offensichtlich noch nie was von Schwamm und Spülmittel gehört. Außerdem schmatzt er unglaublich laut beim Essen, das ist einfach nur eklig. Und sein Gesicht hängt immer 2 Zentimeter überm Teller, sodass er sich schön alles Essen reinschaufeln kann. Wenn ich das sehe werde ich echt aggressiv, hat er noch nie etwas von Tischmanieren gehört? Schmatzen beim Essen ist übrigens keine japanische Sitte, sondern chinesiche. Daher macht es mir nichts aus, dass der Junge aus Hong Kong etwas schmatzt, weil ihm kann ich ja schlecht etwas verbieten, was in seinem Land als Kompliment gilt. In Belgien heißt schmatzen aber so weit ich weiß nicht "Es schmeckt sehr gut". Außerdem ist Tom fleißig und kocht für uns alle, das heißt er darf alles *g*. Aber Greg macht mich echt sooo aggressiv, er kommt echt nicht auf die Idee mal im Haushalt zu helfen -.- Zum Glück bleibt er hier nur noch 2 Tage. Ich fühl mich echt zum Teil wie eine Mutter in seiner Gegenwart...
Naja, zu anderen Dingen... Arbeit....
Ich muss hier ganz viel verschiedene Dinge machen, von Unkraut jäten, über Felder umgraben bis zu Holz schleppen. Also es kann hier schon recht anstrengend werden. Aber wenn ich mal auf eine Arbeit gar keine Lust hab (z.B. wie Holzstämme durch Matsch zu schleppen), dann mache ich schon viele Pausen oder arbeite gaaanz langsam. Das nehme ich mir einfach raus, ich mach das hier ja alles freiwillig :P Kamitake-san macht übrigens auch immer Pausen um Fotos von uns Wwofern zu machen. Dank ihm habe ich jetzt gaaanz viele Fotos von mir beim Arbeiten. Damit habe ich auch ein Beweis, das ich tatsächlich was tue *g* Außerden Wwoofern gibt es hier übrigens auch noch 3 andere
normale Arbeiter: Ishii-san, Minami-san und Teipei-san (oder so :P). Rechts ein Bild von unserer Truppe (einige Leute fehlen). Von links nach rechts: Mavis, Ich, Mikael, Teipei-san, Minami-san, Ishii-san.
Einen Tag haben wir alle eine Hanami-Party veranstaltet. Wir haben also gaaanz viel Essen gekocht und uns dann in einen Park gesetzt, indem wir die Kirschblüten beobachten konnten. Mavisa, Kasana und ich haben das Essen vorbereitet, es gab Onigiri, Maki Sushi, Gyouza, Daikon und Sweet Red Bean Soup. Kamitake-sans Frau hat sogar noch Fried Chicken gemacht und eine andere ältere nette Frau (Sachiko) hat selbst gebackene Madeleines mitgebracht. Wir hatten also ein richtiges Festmahl. Der Rest der Leute musste übrigens normal weiterarbeiten bis Mittag. Zu Trinken gabs Umeshu, Mangosteen Wein, Sake, Bier und Orangensaft. Leider habe ich noch nicht die Fotos von der Party bekommen, deshalb kann ich euch nicht zeigen, wie das alles aussah.
Ich habe aber selbst schon gaanz viele Fotos von den Kirschblüten gemacht (unter anderem auch in Kyoto). Weil es hier aber schon so spät ist und ich wirklich müde bin und ins Bett will, gibt es nur einen kleinen Vorgeschmack. Der Rest kommt ein ander Mal.
Oyasumi nasai!
Liebe Grüße,
Valerie
Endlich schreibe ich mal was über meine momentane Arbeit. Ich bin gerade wieder auf einer Gemüsefarm und zwar in einer Stadt in der Nähe von Osaka und Kyoto.
Kamitake-san und seine Frau nehmen hier Wwoofer auf, jedoch haben wir alle ein eigenes Zimmer und eine Gemeinschaftsküche nur für die Arbeiter. Also mit den eigentlichen Besitzern haben wir außerhalb der Arbeit nicht so viel zu tun. Außer mir sind momentan noch 3 andere Wwoofer hier.
Die Woche, als ich angekommen bin, waren wir auch zu viert, jedoch sind 2 Wwoofer gegangen und 2 anderen gekommen. Ein französischer Wwoofer (Mikael) ist Langzeitgast und ist schon seit September letzten Jahres hier. Die anderen Wwoofer von letzter Woche waren eine Frau aus Thailand (Kasana) und eine andere Frau aus Hong Kong (Mavis). Mit denen beiden hatte ich sehr viel Spaß [obwohl sie um einiges älter waren als ich(aber nicht so aussahen)], aber leider mussten sie schon so früh gehen. Jetzt sind ein Hong Kong Junge (Tom) und ein belgischer Junge (Greg) hier. Hierbei muss ich mal anmerken, dass anscheinend alle Leute aus Hong Kong gut kochen können und es auch gerne machen^^ Oder genau diese Personen kommen alle zu dieser Farm, denn sowohl Mavis als auch Tom sind hier quasi als Küchenchef engagiert (gewesen). Und beide sind auch schön fleißig, das heißt sie waschen auch mal Geschirr oder trocknen es ab. Die anderen 2 Herren sind da eher faule Socken. Besonders der belgische Junge zerrt echt stark an meinen Nerven, denn er tut nichts, aber auch gar nichts. Er ist die ganze Zeit nur am essen, krümelt dabei alles voll und lässt leere Packungen rumliegen, aber wäscht nicht sein Geschirr ab, geschweige denn jemand anderes Geschirr. Und wenn er es doch tut, dann benutzt er nur seine Hände und Wasser zum waschen. Hat offensichtlich noch nie was von Schwamm und Spülmittel gehört. Außerdem schmatzt er unglaublich laut beim Essen, das ist einfach nur eklig. Und sein Gesicht hängt immer 2 Zentimeter überm Teller, sodass er sich schön alles Essen reinschaufeln kann. Wenn ich das sehe werde ich echt aggressiv, hat er noch nie etwas von Tischmanieren gehört? Schmatzen beim Essen ist übrigens keine japanische Sitte, sondern chinesiche. Daher macht es mir nichts aus, dass der Junge aus Hong Kong etwas schmatzt, weil ihm kann ich ja schlecht etwas verbieten, was in seinem Land als Kompliment gilt. In Belgien heißt schmatzen aber so weit ich weiß nicht "Es schmeckt sehr gut". Außerdem ist Tom fleißig und kocht für uns alle, das heißt er darf alles *g*. Aber Greg macht mich echt sooo aggressiv, er kommt echt nicht auf die Idee mal im Haushalt zu helfen -.- Zum Glück bleibt er hier nur noch 2 Tage. Ich fühl mich echt zum Teil wie eine Mutter in seiner Gegenwart...
Naja, zu anderen Dingen... Arbeit....
Ich muss hier ganz viel verschiedene Dinge machen, von Unkraut jäten, über Felder umgraben bis zu Holz schleppen. Also es kann hier schon recht anstrengend werden. Aber wenn ich mal auf eine Arbeit gar keine Lust hab (z.B. wie Holzstämme durch Matsch zu schleppen), dann mache ich schon viele Pausen oder arbeite gaaanz langsam. Das nehme ich mir einfach raus, ich mach das hier ja alles freiwillig :P Kamitake-san macht übrigens auch immer Pausen um Fotos von uns Wwofern zu machen. Dank ihm habe ich jetzt gaaanz viele Fotos von mir beim Arbeiten. Damit habe ich auch ein Beweis, das ich tatsächlich was tue *g* Außerden Wwoofern gibt es hier übrigens auch noch 3 andere
Einen Tag haben wir alle eine Hanami-Party veranstaltet. Wir haben also gaaanz viel Essen gekocht und uns dann in einen Park gesetzt, indem wir die Kirschblüten beobachten konnten. Mavisa, Kasana und ich haben das Essen vorbereitet, es gab Onigiri, Maki Sushi, Gyouza, Daikon und Sweet Red Bean Soup. Kamitake-sans Frau hat sogar noch Fried Chicken gemacht und eine andere ältere nette Frau (Sachiko) hat selbst gebackene Madeleines mitgebracht. Wir hatten also ein richtiges Festmahl. Der Rest der Leute musste übrigens normal weiterarbeiten bis Mittag. Zu Trinken gabs Umeshu, Mangosteen Wein, Sake, Bier und Orangensaft. Leider habe ich noch nicht die Fotos von der Party bekommen, deshalb kann ich euch nicht zeigen, wie das alles aussah.
Oyasumi nasai!
Liebe Grüße,
Valerie
Montag, 29. März 2010
Kyoto
Bonjour!
Bevor ich zu meinem Reisebericht komme, muss ich erstmal jammern: Ich habe soo viel zugenommen :( Habe mir gerade Bilder vom Anfang meiner Reise angeschaut und mit den aktuellen verglichen und war voll geschockt. Mein Gesicht ist so rund geworden und ich hab nen richtigen Popo bekommen. Ich bin jetzt ein kleines Moppelchen :( Jeder normale Mensch nimmt bei einem Japanbesuch ab, nur ich nehme zu. Aber das Essen ist soo lecker und außerdem arbeite ich, da muss ich doch viel essen und was kann ich dafür wenn bestimmte Leute so gut kochen können? Wääh, das liegt nur daran, dass ich dieses Jahr 20 werde und nicht mehr den Jugend-Bonus hab. Morgen geh ich joggen (wenns nicht grad kalt ist oder ich sehr schwer arbeiten muss oder.... ich gehe wahrscheinlicht sowieso nicht joggen). Wehe ich bekomme nach meiner Rückkehr irgendwelche Kommentare zu hören! Ich wills nicht wissen :P
Nun gut, jetzt komme ich aber zu meiner Zeit, die ich in Kyoto verbracht habe. Leider habe ich irgendwie schon so viel vergessen...
Einen Tag sind Ching und ich jedenfalls mit so einem Zug nach Norden zu verschiedenen Schreinen gefahren. Der Zug sollte eigentlich an schönen Sakurbäumen vorbei fahren, nur leider haben die noch nicht geblüht. Also habe ich nur fast kahle Bäume gesehen... Der Schrein war etwas entfernt vom Bahnhof, also mussten wir 20 Minuten eine Straße hochlaufen durch nette Natur und nem Dorf. Interessantes gibts davon irgendwie nicht zu erzählen, es war halt ein Spaziergang. Bei der nächsten Station war aber ein toller Kirschbaum der schon geblüht hat. Das
sah echt super aus. Dann wollten wir zu einem anderen Schrein, der aber Geld gekostet hat, deshalb sind wir nicht rein. Stattdessen haben wir zugesehen, wie ein riesiger Wuschelhund mit Eis gefüttert wurde^^ Rechts übrigens ein Foto mit Ching und mir neben riesen Marderh
und (keine Waschbären ;)) Figuren (Marderhunde sind beliebte Tiere in japanischen Fabeln). Abends haben wir dann noch bei einem Fluss in Kyoto "rumgehangen". Durch den Fluss gab es lustigerweise so Steine, zum Teil in Form von Schildkröten, sodass man von einem Ufer zum anderen laufen konnte. Achja, meinen komischen Kleidungsstil auf den Bildern könnt ihr getröst ignorieren. Wenn man auf Reisen ist, hat man nicht so eine große Klamotten- und Schuhauswahl, dass man alles gut kombinieren kann. Und alle Bilder hier sind von Ching geschossen, Credit geht also an sie^^
Einen anderen Tag waren Ching und ich in Osaka im Spa World, einem riesigen Bäderkomplex (angeblich größter der Welt). Dort gibt es verschiedene Themen für die Bäder und die sind aufgeteilt in asiatische und europäische Bäder. Jeden Monat dürfen entweder die Frauen oder die Männer in die asiatischen bzw. europäischen Bäder (Männer und Frauen sind getrennt, weil alle nackt rumlaufen). Normalerweise ist das Spa World teuer (also teuer für meine momentane Situation), aber zum Glück waren irgendwie Special Wochen, also hat der Eintritt nur 1000 Yen (ca. 8€) gekostet. Ching und ich hatten viel Spaß in den Bädern und haben schön relaxt. Ein paar Bäder waren mit lustigen Sachen wie Honey-Milk-Jelly-Duft gefüllt. Es gab auch eine Salzsauna, aber das hat so weh getan an der Haut, das wir nur einen Schritt reingemacht haben und postwendend wieder raus sind. Als wir dann runter zum "Speisesaal" sind wurden wir dazu eingeladen gratis an einer Thai-Carving Stunde teilzunehmen. Dazu haben wir natürlich nicht nein gesagt. Uns wurde beigebracht, wie wir aus Apfelstücken
Blätter carven und aus Karotten Blüten. Ich war natürlich ein absolutes Naturtalent und meine Stücke waren allesamt perfekt... not. Naja, das erste Stück ging noch ziemlich in die Hose, aber die späteren konnten sich schon ein bisschen sehen lassen.
Abends sind Ching, ihr Mann Loh und ich in Kyoto zu einem Fest gegangen, dort waren viele Tempel schön beleuchtet und es gab viele Fressstände und Ausstellungen. Wir sind einfach nur ein b
isschen rumgewandert und sind dann wieder heimgefahren. Links ein lustiges Bild mit Ching und mir (grün beleuchtet) vor einem beleuchteten Kirschbaum (wir wollten gruselig wirken, was aber eher misslungen ist :P)
Einen anderen Tag sind wir dann in die Kyotoer Innenstand zu einem Schrein gegangen und haben Tauben gefüttert (hey, wir hatten halt nichts besseres zu tun). Dabei sind auch ein paar lustige Fotos entstanden. Eine Taube hat sich auch tatsächlich auf mich gesetzt. Außerdem waren wir noch in einem totaaaaal tollen Stoffladen. Der hatte echt die tollsten Stoffe mit den süßesten Prints. Wenn ich richtig nähen könnte und Geld und Platz hätte, hätte ich mir auf jeden Fall ganz viel Stoff gekauft. Achja, wir waren auch noch in einem Ninja-Restaurant, dort ist alles voller Ninjazeug und schwarz und Leute laufen in Ninjakostümen rum. Das war sehr lustig. Leider war das Restaurant sehr voll, deshalb sind wir nicht dort geblieben, sonst hätten wir ewig warten müssen. Es gab auch einen Ninja-Aussenstand, der schwarze Crêpes vekauft hat (der hatte aber auch eine ewige Schlange).
Wieder ein anderer Tag sind wir zu Lohs Universität gegangen und haben die Tiere gefüttert und fotografiert, die dort "residieren" (Hirsche, Katzen, Pfaue, Hühner, lustige andere Vögel).
Den Rest der Tage in Kyoto habe ich entweder vergessen oder es hat geregnet und wir sind im Haus geblieben (wir haben uns mit "Project Runway" und "So you think you can dance" die Zeit vertrieben).
Momentan bin ich auf einer Gemüsefarm in Osaka Prefecture, Hirakata-shi. Hier machts sehr viel Spaß, aber genaueres gibts beim nächsten Eintrag. Jetzt geh ich erstmal duschen ;)
Liebe Grüße,
Valerie
Bevor ich zu meinem Reisebericht komme, muss ich erstmal jammern: Ich habe soo viel zugenommen :( Habe mir gerade Bilder vom Anfang meiner Reise angeschaut und mit den aktuellen verglichen und war voll geschockt. Mein Gesicht ist so rund geworden und ich hab nen richtigen Popo bekommen. Ich bin jetzt ein kleines Moppelchen :( Jeder normale Mensch nimmt bei einem Japanbesuch ab, nur ich nehme zu. Aber das Essen ist soo lecker und außerdem arbeite ich, da muss ich doch viel essen und was kann ich dafür wenn bestimmte Leute so gut kochen können? Wääh, das liegt nur daran, dass ich dieses Jahr 20 werde und nicht mehr den Jugend-Bonus hab. Morgen geh ich joggen (wenns nicht grad kalt ist oder ich sehr schwer arbeiten muss oder.... ich gehe wahrscheinlicht sowieso nicht joggen). Wehe ich bekomme nach meiner Rückkehr irgendwelche Kommentare zu hören! Ich wills nicht wissen :P
Nun gut, jetzt komme ich aber zu meiner Zeit, die ich in Kyoto verbracht habe. Leider habe ich irgendwie schon so viel vergessen...
Einen Tag sind Ching und ich jedenfalls mit so einem Zug nach Norden zu verschiedenen Schreinen gefahren. Der Zug sollte eigentlich an schönen Sakurbäumen vorbei fahren, nur leider haben die noch nicht geblüht. Also habe ich nur fast kahle Bäume gesehen... Der Schrein war etwas entfernt vom Bahnhof, also mussten wir 20 Minuten eine Straße hochlaufen durch nette Natur und nem Dorf. Interessantes gibts davon irgendwie nicht zu erzählen, es war halt ein Spaziergang. Bei der nächsten Station war aber ein toller Kirschbaum der schon geblüht hat. Das
sah echt super aus. Dann wollten wir zu einem anderen Schrein, der aber Geld gekostet hat, deshalb sind wir nicht rein. Stattdessen haben wir zugesehen, wie ein riesiger Wuschelhund mit Eis gefüttert wurde^^ Rechts übrigens ein Foto mit Ching und mir neben riesen Marderh
und (keine Waschbären ;)) Figuren (Marderhunde sind beliebte Tiere in japanischen Fabeln). Abends haben wir dann noch bei einem Fluss in Kyoto "rumgehangen". Durch den Fluss gab es lustigerweise so Steine, zum Teil in Form von Schildkröten, sodass man von einem Ufer zum anderen laufen konnte. Achja, meinen komischen Kleidungsstil auf den Bildern könnt ihr getröst ignorieren. Wenn man auf Reisen ist, hat man nicht so eine große Klamotten- und Schuhauswahl, dass man alles gut kombinieren kann. Und alle Bilder hier sind von Ching geschossen, Credit geht also an sie^^Einen anderen Tag waren Ching und ich in Osaka im Spa World, einem riesigen Bäderkomplex (angeblich größter der Welt). Dort gibt es verschiedene Themen für die Bäder und die sind aufgeteilt in asiatische und europäische Bäder. Jeden Monat dürfen entweder die Frauen oder die Männer in die asiatischen bzw. europäischen Bäder (Männer und Frauen sind getrennt, weil alle nackt rumlaufen). Normalerweise ist das Spa World teuer (also teuer für meine momentane Situation), aber zum Glück waren irgendwie Special Wochen, also hat der Eintritt nur 1000 Yen (ca. 8€) gekostet. Ching und ich hatten viel Spaß in den Bädern und haben schön relaxt. Ein paar Bäder waren mit lustigen Sachen wie Honey-Milk-Jelly-Duft gefüllt. Es gab auch eine Salzsauna, aber das hat so weh getan an der Haut, das wir nur einen Schritt reingemacht haben und postwendend wieder raus sind. Als wir dann runter zum "Speisesaal" sind wurden wir dazu eingeladen gratis an einer Thai-Carving Stunde teilzunehmen. Dazu haben wir natürlich nicht nein gesagt. Uns wurde beigebracht, wie wir aus Apfelstücken
Blätter carven und aus Karotten Blüten. Ich war natürlich ein absolutes Naturtalent und meine Stücke waren allesamt perfekt... not. Naja, das erste Stück ging noch ziemlich in die Hose, aber die späteren konnten sich schon ein bisschen sehen lassen.Abends sind Ching, ihr Mann Loh und ich in Kyoto zu einem Fest gegangen, dort waren viele Tempel schön beleuchtet und es gab viele Fressstände und Ausstellungen. Wir sind einfach nur ein b
isschen rumgewandert und sind dann wieder heimgefahren. Links ein lustiges Bild mit Ching und mir (grün beleuchtet) vor einem beleuchteten Kirschbaum (wir wollten gruselig wirken, was aber eher misslungen ist :P)Einen anderen Tag sind wir dann in die Kyotoer Innenstand zu einem Schrein gegangen und haben Tauben gefüttert (hey, wir hatten halt nichts besseres zu tun). Dabei sind auch ein paar lustige Fotos entstanden. Eine Taube hat sich auch tatsächlich auf mich gesetzt. Außerdem waren wir noch in einem totaaaaal tollen Stoffladen. Der hatte echt die tollsten Stoffe mit den süßesten Prints. Wenn ich richtig nähen könnte und Geld und Platz hätte, hätte ich mir auf jeden Fall ganz viel Stoff gekauft. Achja, wir waren auch noch in einem Ninja-Restaurant, dort ist alles voller Ninjazeug und schwarz und Leute laufen in Ninjakostümen rum. Das war sehr lustig. Leider war das Restaurant sehr voll, deshalb sind wir nicht dort geblieben, sonst hätten wir ewig warten müssen. Es gab auch einen Ninja-Aussenstand, der schwarze Crêpes vekauft hat (der hatte aber auch eine ewige Schlange).
Wieder ein anderer Tag sind wir zu Lohs Universität gegangen und haben die Tiere gefüttert und fotografiert, die dort "residieren" (Hirsche, Katzen, Pfaue, Hühner, lustige andere Vögel).
Den Rest der Tage in Kyoto habe ich entweder vergessen oder es hat geregnet und wir sind im Haus geblieben (wir haben uns mit "Project Runway" und "So you think you can dance" die Zeit vertrieben).
Momentan bin ich auf einer Gemüsefarm in Osaka Prefecture, Hirakata-shi. Hier machts sehr viel Spaß, aber genaueres gibts beim nächsten Eintrag. Jetzt geh ich erstmal duschen ;)
Liebe Grüße,
Valerie
Montag, 22. März 2010
Nagasaki, Kyoto
Haalllooo =)
Jetzt kommt endlich mal mein Bericht von Nagasaki. Nach der Pferderanch bin ich ja nach Nagasaki gefahren und abends angekommen. Da hieß es erstmal das Hostel zu finden, was sich als schwerer als gedacht herausgestellt hat. Ich bin ungefähr 1km in die falsche Richtung gelaufen und musste dann umkehren. Außerdem war es verdammt warm, womit ich nicht gerechnet habe, und habe dementsprechend geschwitzt. Aber irgendwann habe ich es zum Hostel geschafft und wurde gleich wilkommen geheißen. Die Besitzer und Angestellten waren echt super nett und hatten alle möglichen Informationen über Nagasaki und Umgebung. Das Hostel lag an einem Fluss, über dem lauter wunderschöne Steinbrücken verliefen. Das sah einfach alles total schön romantisch aus *hihi* Ich war sofort begeistert von Nagasaki. Den Rest
des Abends bin ich dann die Shoppingstraße entlanggelaufen und habe mich ein bisschen in der Gegend umgeschaut. Unter den vielen Brücken am Fluss war übrigens auch die "berühmte" Megane-bashi (also Brillenbrücke). Rechts könnt ihr ein Foto sehen und mal raten, wieso sie Brillenbrücke heißt ;)
Den nächsten Tag habe ich mich dann aufgemacht um die ersten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Also bin ich erstmal durch das Chinatown gelaufen, was eher langweilig war. Chinatown halt. Und dann auch noch ein sehr japanisiertes Chinatown. Danach bin ich aber in schöneren Gefilden gelandet und zwar in der Holland Slope, eine Straße in der die Ausländer im 19.Jhdt gewohnt habe. Dort waren sehr viele schöne alte
Häuser im europäischen Stil. Ich fands soooo toll, es war super Wetter (über 20° =D) und endlich mal Abwechslung zu den ganzen typisch japanischen Sachen. Während ich die Straße langelaufen bin habe ich beschlossen, dass ich irgendwann nach Nagasaki in diese Straße ziehen werde :D
Die Hollander Slope führte dann auch schön zum Glover Garden, eine Art Freilichtmuseum, in dem man eine Reihe von Häusern der westlichen Händler besichtigen kann. Das alles war an einem Hang gebaut, man hatte also einen tollen Ausblick auf Nagasaki. Wenn ich es mir recht überlege will ich lieber dort in der Nähe ein Haus haben *g* I
n einem Haus stand übrigens ein Schild mit einem tollen Zitat von einem englischen Mädchen, dass von 1864 bis 1868 in Nagasaki gelebt hat: "This, the first part of Japan I saw and where I lived for four years, was certainly a vision of beauty. I cannot think of a more beautiful place". Und das kann ich gleich mal bestätigen. Im Glover Garden konnte man sich auch so historische Kostüme ausleihen. ich hab das nicht gemacht, ich käme mir blöd vor alleine dort rumzurennen, aber dafür haben sich umso mehr Japanerinnen verkleidet. Die waren alle sehr begeistert von dem ganzen Gerüsche^^ Nach dem Glover Garden bin ich dann den Hafen Nagasakis entlanggelaufen. Mir kamen lauter Deutsche Urlauber entgegen, die offenbar alle von einem Kreuzfahrtschiff rausgekrochen kamen. Schließlich bin ich aber zum Dejima gekommen, eine ehemalige künstliche Insel, die im 17.Jhdt. von niederländischen Händlern augeschüttet wurde in der Zeit von Japans Isolation. Holland war damals das einzige Land, dass mit Japan handeln durfte. Da aber niemand Japan betreten durfte wurde diese Insel aufgeschüttet. Mittlerweile ist diese Insel aber keine Insel mehr, sondern von Land umgeben. Man konnte im
Nachbau aber einiges interessantes aus Nagasakis Geschichte lernen.
Am nächsten Tag hat es leider geregnet, aber da ich sowieso vor hatte an diesem Tag ins Atombombenmuseum zu gehen, war das nicht so schlimm. Das Museum war eigentlich eine kleinere Version vom A-Bomb Museum in Horshima, also neues habe ich eigentlich nicht erfahren. Trotzdem war es ganz nett dort. Anschließend gings dann zum Peacepark und zum halben Torii Bogen, dessen eine Hälfte durch die Atombombe zestört wurde. Danach gings dann auch wieder zurück ins Hostel, weil Regen doof ist zum Rumlaufen *g*
Den letzten Tag habe ich damit verbracht, alle möglichen wichtigen
Tempel und Schreine zu besichtigen. Darunter auch der Tempel, dessen Gebäude die Form einer Schildkröte hat, auf dem die Göttin Kannon steht. Von diesem Tempel aus habe ich mich dann durch kleine Gassen zum nächsten Tempel geschlängelt. Diese Gassen sind alle so toll, weil sie am Hang liegen und alles so friedlich aussieht. Vielleicht sollte ich doch lieber hier mein Haus kaufen :P Im Tal bin ich dann zu den chinesischen Tempeln gegangen. Einer davon hat 300 Yen gekostet und war meiner Meinung nach völlig überteuert. Dort gab es 3 langweilige Gebäude und das wars. Außerdem habe ich zu spät gemerkt, dass man auch links vom Friedhof aus auf das Gelände gekommen wäre, ohne was zu zahlen. Das hat mich wirklich geärgert. Der andere chinesiche Tempel, der auch 300 Yen gekostet hat, war aber schön und sein Geld wert. Als ich die ganzen Tempelbesichtigungen dann abgeschlossen habe, hatte ich noch so viel Zeit, dass ich einen Spaziergang durch einen riesen Friedhof gemacht habe, der auch am Hang gebaut war. Ich bin also immer höher aufgestiegen und war völlig begeistert von diesem Friedhof und der
Aussicht. Ganz oben am Berg angekommen gab es dann einen Aussichtspunkt. Dort habe ich ein paar lustige Fotos gemacht und dann bin ich wieder abgestiegen. Ich muss sagen, der Friedhofspaziergang hat mehr Spaß gemacht als der blöde chinesiche 300 Yen Tempel -.-
Am Abend habe ich letztendlich den Nachtbus nach Kyoto genommen (der Bus war auch völlig überteuert, ich hätte gedacht für den Preis würden wenigstens Filme auf der Fahrt laufen. Falsch gedacht, es gab nur normales Fernsehn, wobei nicht mal der Empfang gut war sondern alle Minute abgebrochen ist).
Am nächsten Morgen bin ich dann in Kyoto angekommen und wurde von Ching abgeholt, die mich zu ihrer Wohnung gebracht hat.
Hier bleibe ich bis zum 25.03 und gehe dann wieder arbeiten und zwar in der Nähe von Osaka.
Was ich alles in Kyoto erlebt habe und noch erleben werde, werde ich wieder im nächsten Beitrag zusammenfassen.
Liebe Grüße,
Valerie
Jetzt kommt endlich mal mein Bericht von Nagasaki. Nach der Pferderanch bin ich ja nach Nagasaki gefahren und abends angekommen. Da hieß es erstmal das Hostel zu finden, was sich als schwerer als gedacht herausgestellt hat. Ich bin ungefähr 1km in die falsche Richtung gelaufen und musste dann umkehren. Außerdem war es verdammt warm, womit ich nicht gerechnet habe, und habe dementsprechend geschwitzt. Aber irgendwann habe ich es zum Hostel geschafft und wurde gleich wilkommen geheißen. Die Besitzer und Angestellten waren echt super nett und hatten alle möglichen Informationen über Nagasaki und Umgebung. Das Hostel lag an einem Fluss, über dem lauter wunderschöne Steinbrücken verliefen. Das sah einfach alles total schön romantisch aus *hihi* Ich war sofort begeistert von Nagasaki. Den Rest
Den nächsten Tag habe ich mich dann aufgemacht um die ersten Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Also bin ich erstmal durch das Chinatown gelaufen, was eher langweilig war. Chinatown halt. Und dann auch noch ein sehr japanisiertes Chinatown. Danach bin ich aber in schöneren Gefilden gelandet und zwar in der Holland Slope, eine Straße in der die Ausländer im 19.Jhdt gewohnt habe. Dort waren sehr viele schöne alte
Die Hollander Slope führte dann auch schön zum Glover Garden, eine Art Freilichtmuseum, in dem man eine Reihe von Häusern der westlichen Händler besichtigen kann. Das alles war an einem Hang gebaut, man hatte also einen tollen Ausblick auf Nagasaki. Wenn ich es mir recht überlege will ich lieber dort in der Nähe ein Haus haben *g* I
Am nächsten Tag hat es leider geregnet, aber da ich sowieso vor hatte an diesem Tag ins Atombombenmuseum zu gehen, war das nicht so schlimm. Das Museum war eigentlich eine kleinere Version vom A-Bomb Museum in Horshima, also neues habe ich eigentlich nicht erfahren. Trotzdem war es ganz nett dort. Anschließend gings dann zum Peacepark und zum halben Torii Bogen, dessen eine Hälfte durch die Atombombe zestört wurde. Danach gings dann auch wieder zurück ins Hostel, weil Regen doof ist zum Rumlaufen *g*
Den letzten Tag habe ich damit verbracht, alle möglichen wichtigen
Am Abend habe ich letztendlich den Nachtbus nach Kyoto genommen (der Bus war auch völlig überteuert, ich hätte gedacht für den Preis würden wenigstens Filme auf der Fahrt laufen. Falsch gedacht, es gab nur normales Fernsehn, wobei nicht mal der Empfang gut war sondern alle Minute abgebrochen ist).
Am nächsten Morgen bin ich dann in Kyoto angekommen und wurde von Ching abgeholt, die mich zu ihrer Wohnung gebracht hat.
Hier bleibe ich bis zum 25.03 und gehe dann wieder arbeiten und zwar in der Nähe von Osaka.
Was ich alles in Kyoto erlebt habe und noch erleben werde, werde ich wieder im nächsten Beitrag zusammenfassen.
Liebe Grüße,
Valerie
Samstag, 13. März 2010
El Patio Ranch, Kumamoto
Heyho!
Ich habe heute gemerkt, dass mein letzter Blogeintrag ja schon wieder 2 Wochen her ist...
Deshalb habe ich mich aufgerafft wieder was zu schreiben. Außerdem habe ich in den letzten Einträgen ein paar Sachen vergessen.
In Fukuoka zum Beispiel habe ich ja die Burgruinen angeschaut und im Park drumrum war ein schöner Kirschbaum garten. Dort haben die Kirschbäume schon langsam angefangen zu blühen und ich hab ein paar Fotos gemacht. Ich hatte danach voll die Panik, dass ich nicht rechtzeitig zur Kirschblütenzeit in Kyoto sein werde, was sich aber als völlig grundlos herausgestellt hat. Ich werde wohl zur richtigen Zeit in der Gegend sein =) Hier jedenfalls ein Foto von mir mit den ersten Kirschblüten.
Auf der El Patio Ranch hat der Chef Alec Claudia (die andere
deutsche Wwoferin) und mich zum Vulkan hochgefahren. Ich war ja schon vor 2 Monaten da, aber wir konnten nicht richtig hoch, weil der Vulkan zu viele Gase ausgeblasen hat. Diesmal hat es aber geklappt und ich konnte direkt in die Vulkanbrühe reinschauen (die übrigens türkis-grün ist, weshalb auch immer). Es war echt schön da oben, ein klasse Ausblick. Nur der Schwefelgeruch war nicht so angenehm. Links ein Bildm von einer riesen Rauchwolke, das aus einem Loch rauskommt (also der Vulkankrater :P).

Außerdem hat es vor 2 Tagen auf der Ranch geschneit, es war verdammt kalt, aber dafür war alles toll von Schnee bedeckt und die Sonne hat geschienen :D Weil ich an dem Tag einen freien Tag hatte (die Ranch war geschlossen, denn alles war zugeschneit) habe ich gaaanz viele Fotos von den ganzen Border Collies gemacht. Es sah so süß aus, wie sie alle im Schnee gespielt haben. Musste auch sofort wieder an Alisha denken, sie hatte ja immer
Spaß daran Schneebälle zu fangen... Der braune Border Collie heißt Ferte, der schwarz weiße Choppa und der schwarz weiß grau gefleckte heißt Faruka. Die sind alle so verdammt lieb. Von den ganzen Mitarbeitern habe ich ehrlich gesagt keine Fotos gemacht, weil ich das irgendwie immer so doof finde Leute zu fragen, ob ich ein Foto machen kann. Mir ist das immer etwas peinlich *hehe* Aber ich hatte ganz viel Spaß mit den Leuten. Sie haben mich immer mit Choppa verglichen, weil ich so jung bin und angeblich immer nur schlafen
essen und spielen würde - wie ein Hund also^^ Ich werde sowieso dauernd wegen meines Alters aufgezogen. Als ob das so ein Unterschied wäre, ob ich etzt 19 oder 20 bin. Aber bei den 20-jährigen wird nie was gesagt. Da ist ja auch eine 2 am Anfang und keine 1 mehr.
An einem anderen freien Tag bin ich nach Kumamoto, einer Stadt in der Nähe, gefahren. Dort gibt es eine tolle Burg, die war echt schön, aber leider nicht mehr Original. Ich habe auch noch ein Haus von so nem alten Landlord besucht, das war auch sehr toll. Die Architektur und der Garten waren wunderschön. Do
rt habe ich auch Fotos von mir gemacht, was gar nicht so leicht war, weil ich immer auf Selbstauslöser stellen musste und dann schnell zur richtigen Position laufen musste. Das war ein Gehetzte *g* Ein Nachteil, wenn man alleine rumreist - man kann nicht so tolle Fotos von einem selber machen. Danach war ich noch in einem Kunstmuseum (das kein Eintritt gekostet hat) und auf den Shoppingstraßen. In Korea habe ich gedacht, dass es da ja viel tollere Sachen zu kaufen gäbe, die ja noch günstiger sind. Wieder zurück in Japan, denke ich, dass es hier ja doch noch viel tollere Sachen gibt, die leider teuer sind. Tja, ich würde sagen in beiden Ländern gibts tolle Sachen zu kaufen. Ich habe mir aber mal wieder nichts gekauft (ich bin echt stolz auf meine Disziplin :P).
Heute bin ich dann mit dem Bus nach Nagasaki gefahren. Ich werde hier wohl 3 Tage bleiben und werde danach wieder nach Kyoto fahren. Dort besuche ich dann Ching, also die malayische Wwoferin, weil sie dort wohnt und mich eingeladen hat. Bis jetzt kann ich sagen, dass Nagasaki eine wunderschöne Stadt ist. Leider habe ich gerade nur ca. 70 yen übrig, also ungefähr 50 cent. Die ganzen Post Offices waren schon zu (um 2 Minuten verpasst -.-) und der Seven Eleven ATM war kaputt, also konnte ich kein Geld abheben. Ich muss morgen also früh los.
Also dann mal wieder gute Nacht von mir.
Liebe Grüße,
Valerie
Ich habe heute gemerkt, dass mein letzter Blogeintrag ja schon wieder 2 Wochen her ist...
In Fukuoka zum Beispiel habe ich ja die Burgruinen angeschaut und im Park drumrum war ein schöner Kirschbaum garten. Dort haben die Kirschbäume schon langsam angefangen zu blühen und ich hab ein paar Fotos gemacht. Ich hatte danach voll die Panik, dass ich nicht rechtzeitig zur Kirschblütenzeit in Kyoto sein werde, was sich aber als völlig grundlos herausgestellt hat. Ich werde wohl zur richtigen Zeit in der Gegend sein =) Hier jedenfalls ein Foto von mir mit den ersten Kirschblüten.
Auf der El Patio Ranch hat der Chef Alec Claudia (die andere
Außerdem hat es vor 2 Tagen auf der Ranch geschneit, es war verdammt kalt, aber dafür war alles toll von Schnee bedeckt und die Sonne hat geschienen :D Weil ich an dem Tag einen freien Tag hatte (die Ranch war geschlossen, denn alles war zugeschneit) habe ich gaaanz viele Fotos von den ganzen Border Collies gemacht. Es sah so süß aus, wie sie alle im Schnee gespielt haben. Musste auch sofort wieder an Alisha denken, sie hatte ja immer
An einem anderen freien Tag bin ich nach Kumamoto, einer Stadt in der Nähe, gefahren. Dort gibt es eine tolle Burg, die war echt schön, aber leider nicht mehr Original. Ich habe auch noch ein Haus von so nem alten Landlord besucht, das war auch sehr toll. Die Architektur und der Garten waren wunderschön. Do
Heute bin ich dann mit dem Bus nach Nagasaki gefahren. Ich werde hier wohl 3 Tage bleiben und werde danach wieder nach Kyoto fahren. Dort besuche ich dann Ching, also die malayische Wwoferin, weil sie dort wohnt und mich eingeladen hat. Bis jetzt kann ich sagen, dass Nagasaki eine wunderschöne Stadt ist. Leider habe ich gerade nur ca. 70 yen übrig, also ungefähr 50 cent. Die ganzen Post Offices waren schon zu (um 2 Minuten verpasst -.-) und der Seven Eleven ATM war kaputt, also konnte ich kein Geld abheben. Ich muss morgen also früh los.
Also dann mal wieder gute Nacht von mir.
Liebe Grüße,
Valerie
Montag, 1. März 2010
Zurück in Japan - Fukuoka, Aso-shi
Konbanwa!
Jaah, ich bin wieder zurück in Japan =) Ich war irgendwie total erleichtert, als in meinem Zimmer auf der Fähre nur Japaner waren. Die Sprache klingt einfach wie Musik in meinen Ohren, anders als Koreanisch... *hüstel* Ich mag zwar Korea, aber ich könnte nicht ewig dort bleiben. In Japan kommt mir einfach alles viel freundlicher und höflicher vor im allgmeinen Umgang *haha* Beim Busbahnhof wurde mir zum Beispiel schön dabei geholfen ein Ticket zu ziehen. Die Schalter-Frau kam mit mir zum Autmaten, hat mir gezeigt welchen Knopf ich drücken muss, hat das Ticket für mich aus dem Automaten gezogen und es mir letztendlich sehr höflich mit 2 Händen überreicht. Juhu, endlich wieder guter Service!
Naja gut, jetzt aber zum richtigen Reisebericht.
Auf der Fähre von Busan nach Fukuoka habe ich nämlich 2 Japanerinnen (Sae und Chinami) kennengelernt, die sind beide ungefähr in meinem Alter. Mit denen habe ich dann schön gequatscht (auch wenn sie nicht sooo gut englisch konnten), die Olympischen Winterspiele angeschaut und überhaupt gut die Zeit rumgebracht. Als wir angekommen sind, sind wir dann noch zusammen essen gegangen und sie haben mich zu meiner Bleibe gebracht. Der Weg dahin war ziemlich verwirrend und verwinkelt, das heißt wir sind alle 3 etwas rumgeirrt, dann haben wir es aber doch noch gefunden. Also das war echt nett von ihnen, sie hatten ja selbst Gepäck und haben mich trotzdem bis vor die Tür gebracht. Ich habe übrigens wieder die 2 Tage in Fukuoka couchgesurft, wieder bei nem Ami (Der aber KEIN englischlehrer ist und schon 10 Jahre in Japan lebt UND die Sprache auch sprechen kann ;D). Der ist zufälligerweise Mitglied bei einer celtic music band gewesen (was ja schon ungefähr meinem Musikgeschmack entspricht) und daher konnte ich bei den Bandproben zuhören =) Das war ganz nett.
Den Tag, an dem ich angekommen bin habe ich dann in einem Park in Fukuoka verbracht. Das war das letzte, was noch sehenswert war in Fukuoka, den Rest habe ich ja schon vor 2 Monaten gesehen. Den nächsten Tag habe ich mich daher mit Sae und einer Freundin von ihr (Akiko) getroffen. Wir sind zu der Shopping Mall Canal City gegangen und haben da unseren Tag mit Windowshopping verbracht. Außerdem haben wir noch Purikura Fotos gemacht. Diese
Fotoautomaten machen automatisch weiße Haut, riesen Hundebaby Augen und viele dunkle Wimpern. Bei manchen Bildern ist das einfach so übertrieben, das sieht einfach nur noch lächerlich aus. Rechts aber ein (besonders für mich :P) positives Beispiel in blöder Qualität. Ansonsten haben wir noch Hakata Ramen gegessen und sind zu einem Schrein gegangen, in dem es auch diese typischen Horoskop-Zettel gibt, in denen steht ob man kleines, mittleres oder großes Glück hat und was in verschiedenen Bereichen des Lebens passieren wird. Ich hatte mittleres Glück. Beim nächsten Schrein mit Horoskop Zettel hatte ich dagegen großes Glück, juhu! Insgesamt war der Tag ziemlich toll. Die beiden Japanerinnen haben mir quasi zum Abschied noch ein Beutelchen und Stäbchen von Hello Kitty geschenkt. Das war mir etwas unangenehm, weil ich ja nichts für sie hatte und ich hab mich so schuldig gefühlt...
Tja, den nächsten Tag bin ich dann schon wieder abgereist und zwar nach Aso City südlich von Fukuoka. Die Stadt liegt im Vulkan Aso, von dem ich schon bei meinem letzten Wwoof Host erzählt habe. Ich wwoofe jetzt wieder und zwar auf einer Pferderanch auf dem Vulkanrand drauf. Schon auf der Busfahrt dort hin, habe ich die zweite Wwooferin getroffen, die zufälligerweise auch auf der Ranch arbeitet, auch Deutsch ist und auch noch am gleichen Tag angereist ist um die gleiche Uhrzeit (Zufälle gibts...). Abgeholt wurden wir von einem Mitarbeiter der Ranch, Peter ( die geben sich dort alle englische Namen). Der Boss heißt Alec und die anderen Mitarbeiter heißen Gucci, Fanny, Mel und Harris. Außerdem arbeitet dort noch ein Koch (die Ranch führt auch ein Restuarant) und eine Küchenhilfe, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe *chrm*. Auf der Pferderanch gibt es auch noch (achtung Überraschung!) ganz viele Pferde und 4 Hunde. 2 davon sind ausgerechnet Border Collies, was mich natürlich gleich an Alisha erinnert hat... Ich hätte echt fast losheulen können. Andererseits liebe ich diese Hunde mittlerweile, besonders der eine Border Collie sieht aus wie Alisha (heißt aber Choppa und ist dünner und athetlischer als es Alisha war).
Meine Arbeit auf der Ranch besteht darin, den Boden zu fegen, Mist wegzukarren, den Pferden trinken und essen geben, sie abzusatteln, zu bürsten und striegeln und ab und zu auch zu den Kunden zu führen, damit diese aufsteigen können. Es ist schon härtere Arbeit als es auf den Gemüse und Obstfarmen war, aber dafür habe ich auch meistens weniger als 6 Arbeitsstunden pro Tag und darf auch reiten. Leider beschränkt sich das reiten hautpsächlich nur auf im Schritt gehen (nichts mit gallopieren) und einen bestimmten Pfad zu folgen. Richtig frei reiten durch Wiesen und Felder darf ich leider nicht. Naja man kann nicht alles haben. Dafür habe ich ein tolles eigenes Zimmer mit eigener Toilette und es gibt ein schööönes großes Gemeinschaftsbad. Ich bin zu einem richtigen Onsen und Badefan geworden. Leider ist die Ranch aber etwas abgelegen von der Stadt, das heißt es fährt kein Bus und es ist zu weit zum laufen um wegzukommen. Die männlichen Mitarbeiter haben zwar ihr Dormitory unten in der Stadt, dort habe ich auch für ein paar Tage gewohnt, aber ich bin wieder hochgezogen. Das hat mehrere Gründe: Ich muss früher aufstehen, die Toilette ist absolut eklig, es wurde dort anscheinend seit dem Einzug noch nie geputzt und so interessant ist die Stadt auch schon wieder nicht, es gibt nicht wirklich viel dort zu tun. Auf der Plusseite stehen aber Internet im Zimmer und Convenience Stores in der Nähe (Süßigkeiten!!!). Für mich überwiegt aber ein sauberes Klo, ein tolles Bad und länger schlafen :D
Naja soweit zu meinen äußeren Umständen. Sonst kann ich nur sagen, dass die Arbeit hier nicht so langweilig ist, wie auf den Farmen und ich Spaß mit den Leuten habe. Vor 2 Tagen ist auch noch eine dritte Wwooferin aus Malaysia angekommen und wir wurden schon 3 Mal ermahnt nicht zu laut zu lachen, weil das die Gäste stören könnte xD. Außerdem müssen wir in unserer freien Zeit immer schön verschwinden und bloß nicht in Blickweite der Kunden kommen, weil man ja die dreckigen Arbeiter ja nicht sehen soll. Nur wenn die Kunden Fotos mit den Ausländern machen wollen, dürfen wir wieder auftauchen. Welcome to Japan! ;) Nee, aber sonst sind die ganzen Leute auf der Ranch alle sehr nett. Leider habe ich erkannt, dass sich mein Japanisch irgendwie gar nicht verbessert hat und ich krebse noch immer so in den einfachsten Konversationen herum - WENN ich mich mal traue was auf japanisch zu sagen. Und dann sehe ich wieder die anderen Wwoofer die beide schon vieeel weiter sind und werde deprimiert. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, das ich ganz plötzlich viel besser japanisch sprechen werde *haha*
Gut, ich mach mal Schluss mit meinem Bericht. Wer weiß was hier noch interessantes die nächsten Wochen passiert. Wenn nichts passiert werde ich zumindest ein paar Fotos zeigen.
Liebe Grüße,
Valerie
Jaah, ich bin wieder zurück in Japan =) Ich war irgendwie total erleichtert, als in meinem Zimmer auf der Fähre nur Japaner waren. Die Sprache klingt einfach wie Musik in meinen Ohren, anders als Koreanisch... *hüstel* Ich mag zwar Korea, aber ich könnte nicht ewig dort bleiben. In Japan kommt mir einfach alles viel freundlicher und höflicher vor im allgmeinen Umgang *haha* Beim Busbahnhof wurde mir zum Beispiel schön dabei geholfen ein Ticket zu ziehen. Die Schalter-Frau kam mit mir zum Autmaten, hat mir gezeigt welchen Knopf ich drücken muss, hat das Ticket für mich aus dem Automaten gezogen und es mir letztendlich sehr höflich mit 2 Händen überreicht. Juhu, endlich wieder guter Service!
Naja gut, jetzt aber zum richtigen Reisebericht.
Auf der Fähre von Busan nach Fukuoka habe ich nämlich 2 Japanerinnen (Sae und Chinami) kennengelernt, die sind beide ungefähr in meinem Alter. Mit denen habe ich dann schön gequatscht (auch wenn sie nicht sooo gut englisch konnten), die Olympischen Winterspiele angeschaut und überhaupt gut die Zeit rumgebracht. Als wir angekommen sind, sind wir dann noch zusammen essen gegangen und sie haben mich zu meiner Bleibe gebracht. Der Weg dahin war ziemlich verwirrend und verwinkelt, das heißt wir sind alle 3 etwas rumgeirrt, dann haben wir es aber doch noch gefunden. Also das war echt nett von ihnen, sie hatten ja selbst Gepäck und haben mich trotzdem bis vor die Tür gebracht. Ich habe übrigens wieder die 2 Tage in Fukuoka couchgesurft, wieder bei nem Ami (Der aber KEIN englischlehrer ist und schon 10 Jahre in Japan lebt UND die Sprache auch sprechen kann ;D). Der ist zufälligerweise Mitglied bei einer celtic music band gewesen (was ja schon ungefähr meinem Musikgeschmack entspricht) und daher konnte ich bei den Bandproben zuhören =) Das war ganz nett.
Den Tag, an dem ich angekommen bin habe ich dann in einem Park in Fukuoka verbracht. Das war das letzte, was noch sehenswert war in Fukuoka, den Rest habe ich ja schon vor 2 Monaten gesehen. Den nächsten Tag habe ich mich daher mit Sae und einer Freundin von ihr (Akiko) getroffen. Wir sind zu der Shopping Mall Canal City gegangen und haben da unseren Tag mit Windowshopping verbracht. Außerdem haben wir noch Purikura Fotos gemacht. Diese
Fotoautomaten machen automatisch weiße Haut, riesen Hundebaby Augen und viele dunkle Wimpern. Bei manchen Bildern ist das einfach so übertrieben, das sieht einfach nur noch lächerlich aus. Rechts aber ein (besonders für mich :P) positives Beispiel in blöder Qualität. Ansonsten haben wir noch Hakata Ramen gegessen und sind zu einem Schrein gegangen, in dem es auch diese typischen Horoskop-Zettel gibt, in denen steht ob man kleines, mittleres oder großes Glück hat und was in verschiedenen Bereichen des Lebens passieren wird. Ich hatte mittleres Glück. Beim nächsten Schrein mit Horoskop Zettel hatte ich dagegen großes Glück, juhu! Insgesamt war der Tag ziemlich toll. Die beiden Japanerinnen haben mir quasi zum Abschied noch ein Beutelchen und Stäbchen von Hello Kitty geschenkt. Das war mir etwas unangenehm, weil ich ja nichts für sie hatte und ich hab mich so schuldig gefühlt...Tja, den nächsten Tag bin ich dann schon wieder abgereist und zwar nach Aso City südlich von Fukuoka. Die Stadt liegt im Vulkan Aso, von dem ich schon bei meinem letzten Wwoof Host erzählt habe. Ich wwoofe jetzt wieder und zwar auf einer Pferderanch auf dem Vulkanrand drauf. Schon auf der Busfahrt dort hin, habe ich die zweite Wwooferin getroffen, die zufälligerweise auch auf der Ranch arbeitet, auch Deutsch ist und auch noch am gleichen Tag angereist ist um die gleiche Uhrzeit (Zufälle gibts...). Abgeholt wurden wir von einem Mitarbeiter der Ranch, Peter ( die geben sich dort alle englische Namen). Der Boss heißt Alec und die anderen Mitarbeiter heißen Gucci, Fanny, Mel und Harris. Außerdem arbeitet dort noch ein Koch (die Ranch führt auch ein Restuarant) und eine Küchenhilfe, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe *chrm*. Auf der Pferderanch gibt es auch noch (achtung Überraschung!) ganz viele Pferde und 4 Hunde. 2 davon sind ausgerechnet Border Collies, was mich natürlich gleich an Alisha erinnert hat... Ich hätte echt fast losheulen können. Andererseits liebe ich diese Hunde mittlerweile, besonders der eine Border Collie sieht aus wie Alisha (heißt aber Choppa und ist dünner und athetlischer als es Alisha war).
Meine Arbeit auf der Ranch besteht darin, den Boden zu fegen, Mist wegzukarren, den Pferden trinken und essen geben, sie abzusatteln, zu bürsten und striegeln und ab und zu auch zu den Kunden zu führen, damit diese aufsteigen können. Es ist schon härtere Arbeit als es auf den Gemüse und Obstfarmen war, aber dafür habe ich auch meistens weniger als 6 Arbeitsstunden pro Tag und darf auch reiten. Leider beschränkt sich das reiten hautpsächlich nur auf im Schritt gehen (nichts mit gallopieren) und einen bestimmten Pfad zu folgen. Richtig frei reiten durch Wiesen und Felder darf ich leider nicht. Naja man kann nicht alles haben. Dafür habe ich ein tolles eigenes Zimmer mit eigener Toilette und es gibt ein schööönes großes Gemeinschaftsbad. Ich bin zu einem richtigen Onsen und Badefan geworden. Leider ist die Ranch aber etwas abgelegen von der Stadt, das heißt es fährt kein Bus und es ist zu weit zum laufen um wegzukommen. Die männlichen Mitarbeiter haben zwar ihr Dormitory unten in der Stadt, dort habe ich auch für ein paar Tage gewohnt, aber ich bin wieder hochgezogen. Das hat mehrere Gründe: Ich muss früher aufstehen, die Toilette ist absolut eklig, es wurde dort anscheinend seit dem Einzug noch nie geputzt und so interessant ist die Stadt auch schon wieder nicht, es gibt nicht wirklich viel dort zu tun. Auf der Plusseite stehen aber Internet im Zimmer und Convenience Stores in der Nähe (Süßigkeiten!!!). Für mich überwiegt aber ein sauberes Klo, ein tolles Bad und länger schlafen :D
Naja soweit zu meinen äußeren Umständen. Sonst kann ich nur sagen, dass die Arbeit hier nicht so langweilig ist, wie auf den Farmen und ich Spaß mit den Leuten habe. Vor 2 Tagen ist auch noch eine dritte Wwooferin aus Malaysia angekommen und wir wurden schon 3 Mal ermahnt nicht zu laut zu lachen, weil das die Gäste stören könnte xD. Außerdem müssen wir in unserer freien Zeit immer schön verschwinden und bloß nicht in Blickweite der Kunden kommen, weil man ja die dreckigen Arbeiter ja nicht sehen soll. Nur wenn die Kunden Fotos mit den Ausländern machen wollen, dürfen wir wieder auftauchen. Welcome to Japan! ;) Nee, aber sonst sind die ganzen Leute auf der Ranch alle sehr nett. Leider habe ich erkannt, dass sich mein Japanisch irgendwie gar nicht verbessert hat und ich krebse noch immer so in den einfachsten Konversationen herum - WENN ich mich mal traue was auf japanisch zu sagen. Und dann sehe ich wieder die anderen Wwoofer die beide schon vieeel weiter sind und werde deprimiert. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, das ich ganz plötzlich viel besser japanisch sprechen werde *haha*
Gut, ich mach mal Schluss mit meinem Bericht. Wer weiß was hier noch interessantes die nächsten Wochen passiert. Wenn nichts passiert werde ich zumindest ein paar Fotos zeigen.
Liebe Grüße,
Valerie
Sonntag, 21. Februar 2010
Gyeongju, Busan
Hey!
Das hier ist jetzt mein letzter Blogeintrag über Korea und zwar werde ich jetzt über meine Erlebnisse in Gyeongju und Busan schreiben.
In Gyeongju habe ich das erste Mal Couchsurfing (www.couchsurfing.org) ausprobiert - und das auch noch bei einer männlichen Person. Ich hatte also vorher schon etwas bammel, ob auch alles gut ausgeht. Als ich dann aber mit dem Bus in Gyeongju angekommen bin und ich Matt dann schließlich getroffen habe, hatte ich keine Sorgen morgen. Er war ein sehr netter Ami, der in Korea als Englischlehrer arbeitet (wie so viele...). Am selben Abend wurde ich dann mit in eine Bar geschleppt, weil Freitagabend wohl offensichtlich der einzige Tag in Gyeongju ist, an dem Mal was los ist. Dort habe ich dann einen Haufen anderer Englischlehrer getroffen aus England, Amerika, Südafrika, Australien und überhaupt überall wo man Englisch spricht. Die waren auch alle nett und mit ein paar von denen habe ich in den folgenden Tagen noch was unternommen. Matt hat mich netterweise in Gyeongju zu all den wichtigen Sightseeing Plätzen gebracht, obwohl er alles schon mehrmals gesehen hat. Auch hat er mich zu anderen tollen Plätzen gebracht, zum Beispiel sind wir auf einen Berg gewandert und oben auf der Spitze war ein Trainingsplatz. Dort waren wirklich ein paar Leute die dann Gewichte gehoben haben. Außerdem war ich noch in einem DVD Bang (ein Raum in dem man DVDs schauen kann - Korea hat echt die coolsten Ideen) und in einem Nori Bang (einem Karaoke Raum).Die meisten Sachen zu entdecken gibt es aber auf dem Berg Namsan. Ich wollte eigentlich hochwandern, aber leider hat es an dem Tag geregnet, sodass ich das ausfallen lassen musste (und nein, das ist keine Ironie, ich wäre wirklich gerne hochgewandert). Am nächsten Tag bin ich dann auch schon abgereist nach Busan.
Dort habe ich die ersten 3 Tage in einem Hostel verbracht. Schon an der Ubahnstation war ein anderer Ausländer, der zum gleichen Hostel wollte. Er war auch Ami und den Rest des Tages bin ich mit ihm zum Jagalchi Fischmarkt gegangen. Dort gab es Tonnen von Fischen, ich weiß nicht, wer die alle isst. Wahrscheinlich muss die Hälfte weggeschmissen werden... Und irgendwie haben die auch ein paar Fische am lebendigen Leibe "gehäutet", das war schon sehr eklig. In den folgenden Tagen war es dann regnerisch und doof. Ich war ein bisschen deprimiert, als ich zu dem berühmten Haeundae Strand gegangen bin und es war windig und nass und doof halt. Anschließend bin ich zur größten Shopping Mall der Welt gelaufen. Es war eine große Shopping Mall, das wars aber auch. Sonst war da nichts wirklich besonderes. Den nächsten Tag hatte ich dann aber schon wieder bessere Laune. Ich bin im Igidae Park rumgelaufen. Das ist ein schöner Park an der Küste mit toller Landschaft, sehr zu empfehlen.
Die nächsten Tage bin ich dann wieder couchgesurft, diesmal bei weiblichen Personen. Bei der ersten konnte ich nur eine Nacht bleiben, weil sie am nächsten Tag nach Beijing geflogen ist. Demnach haben wir nicht sehr viel gemacht. Sie hat mich aber an eine Freundin weiterempfohlen, die im gleichen Appartmentkomplex wohnt und bereit war mich aufzunehmen. Bei ihr habe ich dann also noch 2 Nächte verbracht. Die Tage haben wir aber immer noch nicht viel gemacht, weils einfach schweinekalt war. Trotzdem hatten wir viel Spaß.
Die letzten 2 Tage war ich dann nochmal in einem Hostel, ein anderes als das erste. Dort waren aber nicht so tolle Leute, das heißt ich musste alleine losziehen. Ich bin zu dem "ganz tollen" Beomeosa Tempel gegangen, dem größten buddhistischen Tempel Koreas. Ehrlich gesagt fand ich ihn aber ein bisschen bescheiden, genauer gesagt einfach nur häßlich. Also da war echt fast jeder andere Tempel schöner. Kann aber auch daran liegen, dass der Boden so schlammig war. Naja, danach wollte ich dann schön auf dem dahinterliegenden Berg zu einer tollen Burgmauer hochwandern. Ich war aber zu doof den richtigen Weg zu finden, also bin ich ziellos 3 Stunden lang auf irgendeinem Waldüfad langgelaufen. Der hat schließlich an einem Strommast geendet, hurra! Das beste war aber noch, dass ich dann die Burgmauwer gesehen habe: auf der gegenüberliegenden Bergspitze. Ich kam mir etwas verarscht vor... Also habe ich meine Suche aufgegeben und bin einfach wieder zum Hostel zurückgekehrt, es war sowieso schon zu spät zum Wandern.
Den nächsten Tag habe ich dann die Fähre nach Japan, Fukuoka genommen. Dort hab ich dann wieder couchgesurft und arbeite nun auf einer Pferderanch auf dem Vulkan Aso. Genaueres erfahrt ihr mal wieder beim nächsten Blogeintrag. (Dieser Blogeintrag musste kurzfristig abgebrochen werden, da ich zum essen gerufen wurde ^^)
Liebe Grüße,
Valerie
Das hier ist jetzt mein letzter Blogeintrag über Korea und zwar werde ich jetzt über meine Erlebnisse in Gyeongju und Busan schreiben.
In Gyeongju habe ich das erste Mal Couchsurfing (www.couchsurfing.org) ausprobiert - und das auch noch bei einer männlichen Person. Ich hatte also vorher schon etwas bammel, ob auch alles gut ausgeht. Als ich dann aber mit dem Bus in Gyeongju angekommen bin und ich Matt dann schließlich getroffen habe, hatte ich keine Sorgen morgen. Er war ein sehr netter Ami, der in Korea als Englischlehrer arbeitet (wie so viele...). Am selben Abend wurde ich dann mit in eine Bar geschleppt, weil Freitagabend wohl offensichtlich der einzige Tag in Gyeongju ist, an dem Mal was los ist. Dort habe ich dann einen Haufen anderer Englischlehrer getroffen aus England, Amerika, Südafrika, Australien und überhaupt überall wo man Englisch spricht. Die waren auch alle nett und mit ein paar von denen habe ich in den folgenden Tagen noch was unternommen. Matt hat mich netterweise in Gyeongju zu all den wichtigen Sightseeing Plätzen gebracht, obwohl er alles schon mehrmals gesehen hat. Auch hat er mich zu anderen tollen Plätzen gebracht, zum Beispiel sind wir auf einen Berg gewandert und oben auf der Spitze war ein Trainingsplatz. Dort waren wirklich ein paar Leute die dann Gewichte gehoben haben. Außerdem war ich noch in einem DVD Bang (ein Raum in dem man DVDs schauen kann - Korea hat echt die coolsten Ideen) und in einem Nori Bang (einem Karaoke Raum).Die meisten Sachen zu entdecken gibt es aber auf dem Berg Namsan. Ich wollte eigentlich hochwandern, aber leider hat es an dem Tag geregnet, sodass ich das ausfallen lassen musste (und nein, das ist keine Ironie, ich wäre wirklich gerne hochgewandert). Am nächsten Tag bin ich dann auch schon abgereist nach Busan.
Dort habe ich die ersten 3 Tage in einem Hostel verbracht. Schon an der Ubahnstation war ein anderer Ausländer, der zum gleichen Hostel wollte. Er war auch Ami und den Rest des Tages bin ich mit ihm zum Jagalchi Fischmarkt gegangen. Dort gab es Tonnen von Fischen, ich weiß nicht, wer die alle isst. Wahrscheinlich muss die Hälfte weggeschmissen werden... Und irgendwie haben die auch ein paar Fische am lebendigen Leibe "gehäutet", das war schon sehr eklig. In den folgenden Tagen war es dann regnerisch und doof. Ich war ein bisschen deprimiert, als ich zu dem berühmten Haeundae Strand gegangen bin und es war windig und nass und doof halt. Anschließend bin ich zur größten Shopping Mall der Welt gelaufen. Es war eine große Shopping Mall, das wars aber auch. Sonst war da nichts wirklich besonderes. Den nächsten Tag hatte ich dann aber schon wieder bessere Laune. Ich bin im Igidae Park rumgelaufen. Das ist ein schöner Park an der Küste mit toller Landschaft, sehr zu empfehlen.
Die nächsten Tage bin ich dann wieder couchgesurft, diesmal bei weiblichen Personen. Bei der ersten konnte ich nur eine Nacht bleiben, weil sie am nächsten Tag nach Beijing geflogen ist. Demnach haben wir nicht sehr viel gemacht. Sie hat mich aber an eine Freundin weiterempfohlen, die im gleichen Appartmentkomplex wohnt und bereit war mich aufzunehmen. Bei ihr habe ich dann also noch 2 Nächte verbracht. Die Tage haben wir aber immer noch nicht viel gemacht, weils einfach schweinekalt war. Trotzdem hatten wir viel Spaß.
Die letzten 2 Tage war ich dann nochmal in einem Hostel, ein anderes als das erste. Dort waren aber nicht so tolle Leute, das heißt ich musste alleine losziehen. Ich bin zu dem "ganz tollen" Beomeosa Tempel gegangen, dem größten buddhistischen Tempel Koreas. Ehrlich gesagt fand ich ihn aber ein bisschen bescheiden, genauer gesagt einfach nur häßlich. Also da war echt fast jeder andere Tempel schöner. Kann aber auch daran liegen, dass der Boden so schlammig war. Naja, danach wollte ich dann schön auf dem dahinterliegenden Berg zu einer tollen Burgmauer hochwandern. Ich war aber zu doof den richtigen Weg zu finden, also bin ich ziellos 3 Stunden lang auf irgendeinem Waldüfad langgelaufen. Der hat schließlich an einem Strommast geendet, hurra! Das beste war aber noch, dass ich dann die Burgmauwer gesehen habe: auf der gegenüberliegenden Bergspitze. Ich kam mir etwas verarscht vor... Also habe ich meine Suche aufgegeben und bin einfach wieder zum Hostel zurückgekehrt, es war sowieso schon zu spät zum Wandern.
Den nächsten Tag habe ich dann die Fähre nach Japan, Fukuoka genommen. Dort hab ich dann wieder couchgesurft und arbeite nun auf einer Pferderanch auf dem Vulkan Aso. Genaueres erfahrt ihr mal wieder beim nächsten Blogeintrag. (Dieser Blogeintrag musste kurzfristig abgebrochen werden, da ich zum essen gerufen wurde ^^)
Liebe Grüße,
Valerie
Donnerstag, 11. Februar 2010
Nochmal Seoul und Daegu
Annyeong!
Hallo Leute, ich bins mal wieder mit Geschichten aus Korea. Diesmal auch mit ein paar Fotos :)
Ich hab noch ein paar Sachen aus Seoul zu erzählen, deshalb kommen die erstmal dran. Und
zwar war ich an einem Tag in einem Palace mitten in Seoul. Es war abends, alles war von Schnee bedeckt und keine Menschenseele in der Nähe. Das heißt, ich konnte wunderbar diesen Palace erkunden, ohne von jemanden gestört zu werden. Es gab noch nichtmal Security, ich konnte also rumklettern wie ich wollte :P Alles war sooo schön ruhig und friedlich, das war echt ein wunderbarer Abend. Irgendwie war es auch mal wieder gut alleine zu sein und nicht die ganze Zeit umringt von Leuten. Rechts daher ein Bild von mir vor einem der Gebäude mit zufriedem-melancholischem Gesichtsausdruck^^ Nach dem Palast ging ich d
ann zu einem großen Platz in der Nähe, dort war grade eine Kunstausstellung, irgendwie so ein Lichterfestival. Das war auch wunderschön, vor allem, weil ich nach dem Palastbesuch die ganzen Leute, die rumliefen, aus so einer distanzierten Sichtweise betrachten konnte, als wäre ich gar nicht Teil davon. In dem Moment habe ich mich trotzdem irgendwie so aufgehoben gefühlt in dieser Stadt.
In den folgenden Tagen habe ich auch noch weitere Paläste und Tempel besucht, die alle zwar ganz nett zum Anschauen waren, aber letztendlich doch alle gleich aussehen.
Ein anderer toller Tag war mein letzter Tag vor meiner Abreise aus Seoul. Ich bin mit dem Koreanerdeutschen und 2 koreanischen Freunden zum Seoul Tower hochgelaufen (ist auf einem Berg) und anschließend zum Fischmarkt. Der Aufstieg war eine sehr lustige Angelegenh
eit mit viel Gekeuche :D Die Aussicht war... naja.... grau, es war also nicht das beste Wetter, aber trotzdem hat es sich gelohnt hochzulaufen. Wir sind dann aber nicht auch noch auf die Spitze des Towers hochgefahren, weil man ja sowieso keine Aussicht hatte. Das Bild rechts zeigt mich vor dem Tower, aber es war gar nicht so einfach so ein Bild zu bekommen. Um mich und den Tower gemeinsam draufzubekommen musste nämlich Moon (einer der Koreaner) sich ganz tief knien und ich musste von dem anderen Koreaner (dessen Namen ich gar nicht weiß...) hochgehoben werden *g* Das war vielleicht ein Akt, aber sehr lustig. Ich hatte jedenfalls Riesenspaß, was man auf dem Bild glaube ich auch sieht. Nach dem Seoul Tower ging es wie gesagt zum Fischmarkt. Dort hat Moon dann einen rieeeesen Fisch gekauft für Sashimi zum Abendessen. Ich konnte beobachten, wie der Fisch gekillt und zu Sashimi verarbeitet wurde. Nicht sehr appetitlich, aber nichtsdestotrotz interessant zu sehen, wie gut die Leute auf dem Markt mit dem Messer umgehen können. Am Abend gab es dann Abschiedsparty für gleich drei Leute: Dem Deutschkoreaner, einem Koreaner und ich. Ja, ich "musste" schließlich auch mal weiterreisen, ich wollte ja noch mehr aus dem Land sehen als nur Seoul. Der letzte Abend war
jedenfalls nochmal sehr toll. Ach, ich vermisse die Leute aus dem Hostel und musste nach meiner Abreise schon öfters an sie denken. Links ein Bild von einem Teil der Leute und mir. Leider sind nicht alle drauf, aber ich habe von fast allen Fotos.
Den nächsten Tag gings dann weiter und zwar nach Daegu. Der Deutschkoreaner hat mir angeboten mit zu seinem Onkel und seiner Tante zu kommen, weil die dort wohnen. Das heißt ich konnte dort kostenlos übernachten. Das Angebot habe ich natürlich angenommen *hehe* Daegu kann man eigentlich insgesamt als häßliche Stadt bezeichnen, aber die umgebenden Tempel sind sehr schön. Einen Tag bin ich auf
einen Berg hochgewandert, weil dort oben so eine berühmte Buddhastatue steht. 2km Treppen hochlaufen, danach war ich ganz schön geschafft. Ich glaube ich muss mal wieder Sport machen, das war echt unmöglich. Das wichtigste war aber, dass ich es durchgehalten habe und ich wurde auch mit einer sehr guten Aussicht belohnt. Weil ich so stolz auf mich war, auch ein tolles Bild von mir vor der Statue. Der Abstieg war dann aber supereinfach.
An einem anderen Tag bin ich dann zu dem Haeinsa Tempel, ein wichtiger und berühmter koreanischer Tempel, gegangen. Der war zwar auch sehr nett, wurde aber nicht von so einem Siegergefühl begleitet wie die Buddhastatue ;) Anschließend wurden wir dann durch den Nationalpark gefahren, in dem der Tempel steht. Das war auch ganz lustig.
Tja nach Daegu ging es dann für mich nach Gyeongju, wo ich das erste mal couchsurfing gemacht habe. Momentan bin ich aber schon wieder in Busan und plane meine Weiterreise zurück nach Japan. Von den Erlebnissen in Gyeongju und Busan werde ich aber wie immer erst nächstes Mal erzählen.
Ich wünsche auch dann mal wieder eine gute Nacht (hier ist es schon halb 2 morgens).
Liebe Grüße,
Valerie
Hallo Leute, ich bins mal wieder mit Geschichten aus Korea. Diesmal auch mit ein paar Fotos :)
Ich hab noch ein paar Sachen aus Seoul zu erzählen, deshalb kommen die erstmal dran. Und
In den folgenden Tagen habe ich auch noch weitere Paläste und Tempel besucht, die alle zwar ganz nett zum Anschauen waren, aber letztendlich doch alle gleich aussehen.
Ein anderer toller Tag war mein letzter Tag vor meiner Abreise aus Seoul. Ich bin mit dem Koreanerdeutschen und 2 koreanischen Freunden zum Seoul Tower hochgelaufen (ist auf einem Berg) und anschließend zum Fischmarkt. Der Aufstieg war eine sehr lustige Angelegenh
Den nächsten Tag gings dann weiter und zwar nach Daegu. Der Deutschkoreaner hat mir angeboten mit zu seinem Onkel und seiner Tante zu kommen, weil die dort wohnen. Das heißt ich konnte dort kostenlos übernachten. Das Angebot habe ich natürlich angenommen *hehe* Daegu kann man eigentlich insgesamt als häßliche Stadt bezeichnen, aber die umgebenden Tempel sind sehr schön. Einen Tag bin ich auf
An einem anderen Tag bin ich dann zu dem Haeinsa Tempel, ein wichtiger und berühmter koreanischer Tempel, gegangen. Der war zwar auch sehr nett, wurde aber nicht von so einem Siegergefühl begleitet wie die Buddhastatue ;) Anschließend wurden wir dann durch den Nationalpark gefahren, in dem der Tempel steht. Das war auch ganz lustig.
Tja nach Daegu ging es dann für mich nach Gyeongju, wo ich das erste mal couchsurfing gemacht habe. Momentan bin ich aber schon wieder in Busan und plane meine Weiterreise zurück nach Japan. Von den Erlebnissen in Gyeongju und Busan werde ich aber wie immer erst nächstes Mal erzählen.
Ich wünsche auch dann mal wieder eine gute Nacht (hier ist es schon halb 2 morgens).
Liebe Grüße,
Valerie
Mittwoch, 27. Januar 2010
Seoul - Spaß, Leute, Essen
Hey Hey!
Ich wollte ja eigentlich noch was über Singapur schreiben, aber eigentlich waren die 3 kurzen Tage, die ich da war jetzt nicht sooo spannend. Also in Kurzfassung: Singapur als Stadt fehlt Persönlichkeit. Aber wenn man schonmal in der Gegend ist, ist es nicht falsch, mal hinzufahren. Es gibt halt keine tollen kulturellen Sachen, sondern hauptsächlich Shopping Malls und ein paar nette Parks. Ich hab mal wieder einige tolle Leute im Hostel kennengelernt und war sogar abends mal in einem indischen Danceclub (das war sehr schräg).
Jetzt aber zu meinem momentanen Aufenhaltsort: Seoul.
Ja, ich bin wieder zurück in der Hauptstadt Koreas und ich muss sagen, ich möchte nicht wieder weg! Ich habe hier echt meine beste Zeit erlebt und die tollsten, coolsten und liebsten Leute kennengelernt.
Die ersten 6 Tage war ich einem anderen Hostel, als ich jetzt gerade bin. Dort habe ich Jen kennengelernt und mit ihr auch die ersten Tage zusammen verbracht. Mit ihr bin ich shoppen gegangen, wir wurden 2 mal interviewt und haben die lustigsten Sachen erlebt. Zum Beispiel waren wir gerade in der Subway, es war ca. 18 Uhr, und in unserer nächsten Nähe waren gleich 2 betrunkene Leute, die aber getrennt voneinander eingestiegen sind. Um 6 Uhr abends!! Wie die sich verhalten haben, wir mussten einfach laut loslachen, woraufhin auch andere "Passagiere" mitlachen mussten. Leider musste Jen schon nach 3 Tagen abreisen, aber wir haben uns versprochen, uns in Japan wiederzutreffen und dass ich irgendwann zu ihr nach Chicago gehe. Unglaublich, wie viel Spaß wir zusammen hatten, ich hab das Gefühl, wir würden uns schon viel länger kennen. Die Tage, nachdem sie abgereist sind waren dafür dann sehr langweilig. Und der Hostelbesitzer war irgendwie gruselig. Der kam immer einfach so in "mein" Zimmer (ich war alleine im Schlafsaal), hat sich umgeguckt und ist wieder gegangen. Offensichtlich hatte er sonst nichts großartiges zu tun.
Da kam es mir dann ganz gelegen, dass der Halbdeutscher-halbkoreaner vom letztem Mal in Seoul mir ein anderes Hostel empfohlen hat, in dem er auch ist. Also bin ich vom einem Hostel zum anderen gezogen und ich muss sagen, das war eine sehr gute Entscheidung. Das Hostel ist so genial, das Staff ist total freundlich und man wird aufgenommen wie in einer Familie. Wirklich jeder Tag dort war bisher lustig. Es kommen immer irgendwie Leute reingeschneit, sowohl Koreaner, als auch Ausländer und es wird fast jeden Tag gefeiert. Die Koreaner, die regelmäßig vorbeischauen sind soooo lustig, ich habe echt einfach immer einen riesen Spaß. Mein Gott, ich wiederhole mich hier die ganze Zeit, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst sagen soll. Außerdem werde ich hier ständig zum Essen eingeladen und sogar um 2 Uhr nachts wird noch essen gekocht. Essen gehört hier einfach zum gesellschaftlichen Beieinandersitzen. Nachteil von dem ganzen Spaß ist, dass ich morgens nicht vor 12 Uhr aus dem Bett komme... Und weil es in Seoul jetzt auch nicht so übermäßig viel kulturelles Zeug gibt, gehe ich auch meistens hauptsächlich shoppen (bzw. ich schau mir nur alles an, weil so viel kann ich mir ja auch nicht kaufen).
Momentan bin ich leider etwas erkältet und kann daher nicht wirklich viel machen. Es ist sowieso zu kalt um lange draußen zu bleiben ;P In diesem Hostel werde ich wohl noch bis zum Ende des Monats bleiben und danach gehts ab nach Daegu, eine Stadt, die weiter im Süden liegt.
Bis jetzt kann ich immerhin sagen, dass Seoul Tokyo in bestimmten Sachen um längen schlägt. Die Leute sind offener und direkter, Klamotten und Schuhe sind günstig und man kann sehr gut feiern. Außerdem sind alle Seouliter so gut angezogen. Anders als die Japaner, die einfach overdressed sind. Koreaner hingegen haben Geschmack^^. Wer also ein Partyurlaub machen will, der gehe nach Seoul (und zwar ins Backpacker Friends Hostel) lalala schleichwerbung.... Wer viel Geld hat, der gehe nach Tokyo *hehe*
So, das wars von mir =)
Liebe Grüße,
Valerie
Ich wollte ja eigentlich noch was über Singapur schreiben, aber eigentlich waren die 3 kurzen Tage, die ich da war jetzt nicht sooo spannend. Also in Kurzfassung: Singapur als Stadt fehlt Persönlichkeit. Aber wenn man schonmal in der Gegend ist, ist es nicht falsch, mal hinzufahren. Es gibt halt keine tollen kulturellen Sachen, sondern hauptsächlich Shopping Malls und ein paar nette Parks. Ich hab mal wieder einige tolle Leute im Hostel kennengelernt und war sogar abends mal in einem indischen Danceclub (das war sehr schräg).
Jetzt aber zu meinem momentanen Aufenhaltsort: Seoul.
Ja, ich bin wieder zurück in der Hauptstadt Koreas und ich muss sagen, ich möchte nicht wieder weg! Ich habe hier echt meine beste Zeit erlebt und die tollsten, coolsten und liebsten Leute kennengelernt.
Die ersten 6 Tage war ich einem anderen Hostel, als ich jetzt gerade bin. Dort habe ich Jen kennengelernt und mit ihr auch die ersten Tage zusammen verbracht. Mit ihr bin ich shoppen gegangen, wir wurden 2 mal interviewt und haben die lustigsten Sachen erlebt. Zum Beispiel waren wir gerade in der Subway, es war ca. 18 Uhr, und in unserer nächsten Nähe waren gleich 2 betrunkene Leute, die aber getrennt voneinander eingestiegen sind. Um 6 Uhr abends!! Wie die sich verhalten haben, wir mussten einfach laut loslachen, woraufhin auch andere "Passagiere" mitlachen mussten. Leider musste Jen schon nach 3 Tagen abreisen, aber wir haben uns versprochen, uns in Japan wiederzutreffen und dass ich irgendwann zu ihr nach Chicago gehe. Unglaublich, wie viel Spaß wir zusammen hatten, ich hab das Gefühl, wir würden uns schon viel länger kennen. Die Tage, nachdem sie abgereist sind waren dafür dann sehr langweilig. Und der Hostelbesitzer war irgendwie gruselig. Der kam immer einfach so in "mein" Zimmer (ich war alleine im Schlafsaal), hat sich umgeguckt und ist wieder gegangen. Offensichtlich hatte er sonst nichts großartiges zu tun.
Da kam es mir dann ganz gelegen, dass der Halbdeutscher-halbkoreaner vom letztem Mal in Seoul mir ein anderes Hostel empfohlen hat, in dem er auch ist. Also bin ich vom einem Hostel zum anderen gezogen und ich muss sagen, das war eine sehr gute Entscheidung. Das Hostel ist so genial, das Staff ist total freundlich und man wird aufgenommen wie in einer Familie. Wirklich jeder Tag dort war bisher lustig. Es kommen immer irgendwie Leute reingeschneit, sowohl Koreaner, als auch Ausländer und es wird fast jeden Tag gefeiert. Die Koreaner, die regelmäßig vorbeischauen sind soooo lustig, ich habe echt einfach immer einen riesen Spaß. Mein Gott, ich wiederhole mich hier die ganze Zeit, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst sagen soll. Außerdem werde ich hier ständig zum Essen eingeladen und sogar um 2 Uhr nachts wird noch essen gekocht. Essen gehört hier einfach zum gesellschaftlichen Beieinandersitzen. Nachteil von dem ganzen Spaß ist, dass ich morgens nicht vor 12 Uhr aus dem Bett komme... Und weil es in Seoul jetzt auch nicht so übermäßig viel kulturelles Zeug gibt, gehe ich auch meistens hauptsächlich shoppen (bzw. ich schau mir nur alles an, weil so viel kann ich mir ja auch nicht kaufen).
Momentan bin ich leider etwas erkältet und kann daher nicht wirklich viel machen. Es ist sowieso zu kalt um lange draußen zu bleiben ;P In diesem Hostel werde ich wohl noch bis zum Ende des Monats bleiben und danach gehts ab nach Daegu, eine Stadt, die weiter im Süden liegt.
Bis jetzt kann ich immerhin sagen, dass Seoul Tokyo in bestimmten Sachen um längen schlägt. Die Leute sind offener und direkter, Klamotten und Schuhe sind günstig und man kann sehr gut feiern. Außerdem sind alle Seouliter so gut angezogen. Anders als die Japaner, die einfach overdressed sind. Koreaner hingegen haben Geschmack^^. Wer also ein Partyurlaub machen will, der gehe nach Seoul (und zwar ins Backpacker Friends Hostel) lalala schleichwerbung.... Wer viel Geld hat, der gehe nach Tokyo *hehe*
So, das wars von mir =)
Liebe Grüße,
Valerie
Montag, 18. Januar 2010
Malaysia mal ausführlich
Huhu!
Ja, nach endlos langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich merke schon, wie ich langsam faul werde mit dem Blog führen. Da ich aber sowieso grade ganz allein bein (alle sind weg :( *sniff* ), kann ich ja auch endlich meinen Malaysia Bericht nachholen - inklusive Bilder, die ich auch in den nächsten Tagen in die älteren Posts editieren werde.
Ja, nach endlos langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich merke schon, wie ich langsam faul werde mit dem Blog führen. Da ich aber sowieso grade ganz allein bein (alle sind weg :( *sniff* ), kann ich ja auch endlich meinen Malaysia Bericht nachholen - inklusive Bilder, die ich auch in den nächsten Tagen in die älteren Posts editieren werde.
Wie schonmal gesagt war ich ja die ersten paar
Tage in einem Hostel in Kuala Lumpur. Ich bin abends angekommen und habe dann bei meinem Abendessen (Fertig-Nudelsuppe) schon gleich die erste Person kennengelernt: Den Schweden Eric. Mit ihm bin ich dann am nächsten Tag zu KL Times Square, ein Einkaufszentrum gefahren. Dort ist ein Freizeitpark inklusive einer großen Achterbahn drinnen! Die sind wir aber nicht gefahren, weil wir beide Schiss vor dem Looping hatten. Das Gekreische der Leute hat eigentlich auch schon gereicht. Dann sind wir eigentlich nur etwas rumgebummelt und haben gegessen. Daraufhin gings nach Little India auf den Markt. Es war echt unglaublich heiß und eng. Wieso müssen die Autos auch durch diese schmale Straße fahren? Dann gings auch wieder zurück zum Hostel sich abkühlen. Dort habe ich 2 Deutsche
Mädchen und 3 Finnen kennengelernt und wir sind alle zusammen auf nach Chinatown um was zu essen. Am Ende des Abends kam dann noch eine Mutprobe auf mich zu: Die gefürchtete 'King of fruits' DURIAN essen. Sie war wiederlich, hat nach fried onions geschmeckt, sich nach Butter angefühlt und wie Müll gestunken. Außerdem hat man danach einen übelsten Mundgeruch und man bekommt den Geschmack nicht mehr aus den Mund. Ich weiß nicht, wie man sich so eine Frucht freiwillig reinziehen kann. Um ihre Schrecklichkeit zu beweisen, habe ich ein Foto von einem Verbotsschild in der Singapurer U-Bahn gemacht. Durians darf man da nämlich nicht mit rein nehmen, weil die Frucht so extrem stinkt. Die Mutprobe hat sich dann als Ritual für alle Neuankömmlinge im Hostel eingeschlichen - es gibt kein Entkommen ;)
Naja gut, der nächste Tag war dann schön entspannend. Der Schwede und wir 3 deutschen Mädels sind zu den schönen Lake Gardens gegangen - eine große Parkanlage mit nem See und vielen verschiedenen Gärten - gegangen. Dort sind wir rumgelegen und sind noch in den Orchideengarten und Hirschpark gegangen. Es waren die gleichen Hirsche, wie die in Japan. Aber es war mal wieder so heiß und wir waren alle irgendwie so geschafft, das wir dann mit dem Taxi zurückgefahren sind. Abends kam dann noch ein Däne mit in die Gruppe dazu, der aber schon am nächsten Tag früh abgereist ist. Am folgenden Tag sind der Schwede, ein Ami, wieder ein Finne und in der Times Square ins Kino gegangen. Das war eine gute Idee, weils dann auch geregnet hat. Der Film war irgendein chinesischer
Schwertkampffilm und war nicht so gut. Kino ist in Malaysia übrigens sehr günstig und man muss umgerechnet ca. 1,50 - 5 € zahlen, je nachdem wie beliebt der Film ist und 3D etc. Der Rest des Tages bestand auch nur aus Filmen im Hostel schauen.
Den letzten Tag habe ich schließlich alleine verbracht. Ich bin zu den Petronas Twin Towers (rechts) gegangen, hab sie mir aber nur von unten angeschaut und bin dann ihn den KLCC Park gegangen. Am Nachmittag wurde ich dann von meinem Onkel und meiner Oma abgeholt und in sein Appartment außerhalb KLs 'verfrachtet'. Das Appartment ist übrigens wunderschön und ich hatte nach langer Zeit mal wieder ein eigenes Zimmer *hehe* Der Rest des Tages bestand nur noch aus Einkaufen gehen.
Tja, die Wochen bei meinem Onkel lassen sich zusammenfassend als erholsam und relaxt zusammenfassen, obwohl ich sagen muss, dass es mir zeitweise doch etwas langweilig wurde. Die Tage bestanden hauptsächlich aus essen, schlafen, lesen, im Pool
schwimmen und ab und zu in die verschiedenen Shopping Malls in der Nähe des Appartmentskomplexes zu gehen. Aber natürlich gab es auch Tage, wo wir alle oder ich alleine was anderes unternommen haben. Zum Beispiel sind wir 2 mal nach Kuala Lumpur um Sightseeing zu betreiben. Das erste Mal sind wir erst zu den Batu Caves in der Nähe von KL gefahren. In den Höhlen ist ein Hindu Tempel und man muss gaaanz viele Treppen hochlaufen. Aber ich muss sagen die Höhlen waren echt schön. Später gings noch zum Birdpark, aber da es leider regnete, sind wir nur ins
Restaurant essen gegangen. Trotzdem sind einige Vögel angeflogen gekommen und haben sich auch ab und zu was vom Essen stibitzt. Anschließend sind wir auf den KL Fernsehturm raus, von dem man einen grandiosen Blick auf die ganze Stadt hat. Leider war es etwas neblig, aber trotzdem war es schön. Beim zweiten Sightseeing Tag sind wir auch bei den Petronas Towers hochgefahren auf die Aussichtsbrücke. Die Aussicht war zwar nicht so gut wie auf dem KL Tower, aber die Twin Towers waren trotzdem schon beeindruckend. Ein anderer Ausflug war zu den Berjaya Hills Resort, in dem unter anderem eine schöne Golfanlage, ein nachgebautes Colmar und ein japanischer Garten vorhanden sind. Das alles war in den Bergen und weil Malaysia noch ziemlich bewaldet ist, hatte alles eine sehr schöne Atmospähre.
Sylvester habe ich übrigens in einer Shopping Mall verbracht. Ich bin da alleine hin, weil es da ein Feuerwerk geben sollte und ich irgendwas an dem Tag machen wollte. Ich bin also erst alleine rumgewandert, bis ich mir gedacht habe: Gehste doch mal zum McDonalds, da sind bestimmt andere Ausländer, denen du dich anschließen kannst. Und tatsächlich habe ich dort gleich eine Menge Ausländer gesehen. Angeschlossen habe ich mich schließlich 3 Persern, mit denen ich den Rest des Abends verbracht habe. Sylvester war also ganz nett und ich war zum Glück nicht allein.
Insgesamt kann ich sagen, dass der Aufenthalt in Malaysia gut war, quasi mein Urlaub in meinem Urlaub. Ich habe die Wärme genossen und Malaysia ist sowieso ein sehr schönes Land, mit seinen großen Grünflächen. Außerdem möchte ich hier nochmal meinem Onkel und seiner Frau danken, die mich netterweise aufgenommen haben.
Ich war ja noch für ein paar Tage in Singapur, weil das ja ein Nachbarland Malaysias ist. Meine Erlebnisse dort gibts aber erst im nächsten Blogeintrag. Und meine ersten Tage wieder zurück in Korea auch^^ Ich habe also viel nachzuholen.
Liebe Grüße,
Valerie
Naja gut, der nächste Tag war dann schön entspannend. Der Schwede und wir 3 deutschen Mädels sind zu den schönen Lake Gardens gegangen - eine große Parkanlage mit nem See und vielen verschiedenen Gärten - gegangen. Dort sind wir rumgelegen und sind noch in den Orchideengarten und Hirschpark gegangen. Es waren die gleichen Hirsche, wie die in Japan. Aber es war mal wieder so heiß und wir waren alle irgendwie so geschafft, das wir dann mit dem Taxi zurückgefahren sind. Abends kam dann noch ein Däne mit in die Gruppe dazu, der aber schon am nächsten Tag früh abgereist ist. Am folgenden Tag sind der Schwede, ein Ami, wieder ein Finne und in der Times Square ins Kino gegangen. Das war eine gute Idee, weils dann auch geregnet hat. Der Film war irgendein chinesischer
Den letzten Tag habe ich schließlich alleine verbracht. Ich bin zu den Petronas Twin Towers (rechts) gegangen, hab sie mir aber nur von unten angeschaut und bin dann ihn den KLCC Park gegangen. Am Nachmittag wurde ich dann von meinem Onkel und meiner Oma abgeholt und in sein Appartment außerhalb KLs 'verfrachtet'. Das Appartment ist übrigens wunderschön und ich hatte nach langer Zeit mal wieder ein eigenes Zimmer *hehe* Der Rest des Tages bestand nur noch aus Einkaufen gehen.
Tja, die Wochen bei meinem Onkel lassen sich zusammenfassend als erholsam und relaxt zusammenfassen, obwohl ich sagen muss, dass es mir zeitweise doch etwas langweilig wurde. Die Tage bestanden hauptsächlich aus essen, schlafen, lesen, im Pool
Sylvester habe ich übrigens in einer Shopping Mall verbracht. Ich bin da alleine hin, weil es da ein Feuerwerk geben sollte und ich irgendwas an dem Tag machen wollte. Ich bin also erst alleine rumgewandert, bis ich mir gedacht habe: Gehste doch mal zum McDonalds, da sind bestimmt andere Ausländer, denen du dich anschließen kannst. Und tatsächlich habe ich dort gleich eine Menge Ausländer gesehen. Angeschlossen habe ich mich schließlich 3 Persern, mit denen ich den Rest des Abends verbracht habe. Sylvester war also ganz nett und ich war zum Glück nicht allein.
Insgesamt kann ich sagen, dass der Aufenthalt in Malaysia gut war, quasi mein Urlaub in meinem Urlaub. Ich habe die Wärme genossen und Malaysia ist sowieso ein sehr schönes Land, mit seinen großen Grünflächen. Außerdem möchte ich hier nochmal meinem Onkel und seiner Frau danken, die mich netterweise aufgenommen haben.
Ich war ja noch für ein paar Tage in Singapur, weil das ja ein Nachbarland Malaysias ist. Meine Erlebnisse dort gibts aber erst im nächsten Blogeintrag. Und meine ersten Tage wieder zurück in Korea auch^^ Ich habe also viel nachzuholen.
Liebe Grüße,
Valerie
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