Hey!
Das hier ist jetzt mein letzter Blogeintrag über Korea und zwar werde ich jetzt über meine Erlebnisse in Gyeongju und Busan schreiben.
In Gyeongju habe ich das erste Mal Couchsurfing (www.couchsurfing.org) ausprobiert - und das auch noch bei einer männlichen Person. Ich hatte also vorher schon etwas bammel, ob auch alles gut ausgeht. Als ich dann aber mit dem Bus in Gyeongju angekommen bin und ich Matt dann schließlich getroffen habe, hatte ich keine Sorgen morgen. Er war ein sehr netter Ami, der in Korea als Englischlehrer arbeitet (wie so viele...). Am selben Abend wurde ich dann mit in eine Bar geschleppt, weil Freitagabend wohl offensichtlich der einzige Tag in Gyeongju ist, an dem Mal was los ist. Dort habe ich dann einen Haufen anderer Englischlehrer getroffen aus England, Amerika, Südafrika, Australien und überhaupt überall wo man Englisch spricht. Die waren auch alle nett und mit ein paar von denen habe ich in den folgenden Tagen noch was unternommen. Matt hat mich netterweise in Gyeongju zu all den wichtigen Sightseeing Plätzen gebracht, obwohl er alles schon mehrmals gesehen hat. Auch hat er mich zu anderen tollen Plätzen gebracht, zum Beispiel sind wir auf einen Berg gewandert und oben auf der Spitze war ein Trainingsplatz. Dort waren wirklich ein paar Leute die dann Gewichte gehoben haben. Außerdem war ich noch in einem DVD Bang (ein Raum in dem man DVDs schauen kann - Korea hat echt die coolsten Ideen) und in einem Nori Bang (einem Karaoke Raum).Die meisten Sachen zu entdecken gibt es aber auf dem Berg Namsan. Ich wollte eigentlich hochwandern, aber leider hat es an dem Tag geregnet, sodass ich das ausfallen lassen musste (und nein, das ist keine Ironie, ich wäre wirklich gerne hochgewandert). Am nächsten Tag bin ich dann auch schon abgereist nach Busan.
Dort habe ich die ersten 3 Tage in einem Hostel verbracht. Schon an der Ubahnstation war ein anderer Ausländer, der zum gleichen Hostel wollte. Er war auch Ami und den Rest des Tages bin ich mit ihm zum Jagalchi Fischmarkt gegangen. Dort gab es Tonnen von Fischen, ich weiß nicht, wer die alle isst. Wahrscheinlich muss die Hälfte weggeschmissen werden... Und irgendwie haben die auch ein paar Fische am lebendigen Leibe "gehäutet", das war schon sehr eklig. In den folgenden Tagen war es dann regnerisch und doof. Ich war ein bisschen deprimiert, als ich zu dem berühmten Haeundae Strand gegangen bin und es war windig und nass und doof halt. Anschließend bin ich zur größten Shopping Mall der Welt gelaufen. Es war eine große Shopping Mall, das wars aber auch. Sonst war da nichts wirklich besonderes. Den nächsten Tag hatte ich dann aber schon wieder bessere Laune. Ich bin im Igidae Park rumgelaufen. Das ist ein schöner Park an der Küste mit toller Landschaft, sehr zu empfehlen.
Die nächsten Tage bin ich dann wieder couchgesurft, diesmal bei weiblichen Personen. Bei der ersten konnte ich nur eine Nacht bleiben, weil sie am nächsten Tag nach Beijing geflogen ist. Demnach haben wir nicht sehr viel gemacht. Sie hat mich aber an eine Freundin weiterempfohlen, die im gleichen Appartmentkomplex wohnt und bereit war mich aufzunehmen. Bei ihr habe ich dann also noch 2 Nächte verbracht. Die Tage haben wir aber immer noch nicht viel gemacht, weils einfach schweinekalt war. Trotzdem hatten wir viel Spaß.
Die letzten 2 Tage war ich dann nochmal in einem Hostel, ein anderes als das erste. Dort waren aber nicht so tolle Leute, das heißt ich musste alleine losziehen. Ich bin zu dem "ganz tollen" Beomeosa Tempel gegangen, dem größten buddhistischen Tempel Koreas. Ehrlich gesagt fand ich ihn aber ein bisschen bescheiden, genauer gesagt einfach nur häßlich. Also da war echt fast jeder andere Tempel schöner. Kann aber auch daran liegen, dass der Boden so schlammig war. Naja, danach wollte ich dann schön auf dem dahinterliegenden Berg zu einer tollen Burgmauer hochwandern. Ich war aber zu doof den richtigen Weg zu finden, also bin ich ziellos 3 Stunden lang auf irgendeinem Waldüfad langgelaufen. Der hat schließlich an einem Strommast geendet, hurra! Das beste war aber noch, dass ich dann die Burgmauwer gesehen habe: auf der gegenüberliegenden Bergspitze. Ich kam mir etwas verarscht vor... Also habe ich meine Suche aufgegeben und bin einfach wieder zum Hostel zurückgekehrt, es war sowieso schon zu spät zum Wandern.
Den nächsten Tag habe ich dann die Fähre nach Japan, Fukuoka genommen. Dort hab ich dann wieder couchgesurft und arbeite nun auf einer Pferderanch auf dem Vulkan Aso. Genaueres erfahrt ihr mal wieder beim nächsten Blogeintrag. (Dieser Blogeintrag musste kurzfristig abgebrochen werden, da ich zum essen gerufen wurde ^^)
Liebe Grüße,
Valerie
Sonntag, 21. Februar 2010
Donnerstag, 11. Februar 2010
Nochmal Seoul und Daegu
Annyeong!
Hallo Leute, ich bins mal wieder mit Geschichten aus Korea. Diesmal auch mit ein paar Fotos :)
Ich hab noch ein paar Sachen aus Seoul zu erzählen, deshalb kommen die erstmal dran. Und
zwar war ich an einem Tag in einem Palace mitten in Seoul. Es war abends, alles war von Schnee bedeckt und keine Menschenseele in der Nähe. Das heißt, ich konnte wunderbar diesen Palace erkunden, ohne von jemanden gestört zu werden. Es gab noch nichtmal Security, ich konnte also rumklettern wie ich wollte :P Alles war sooo schön ruhig und friedlich, das war echt ein wunderbarer Abend. Irgendwie war es auch mal wieder gut alleine zu sein und nicht die ganze Zeit umringt von Leuten. Rechts daher ein Bild von mir vor einem der Gebäude mit zufriedem-melancholischem Gesichtsausdruck^^ Nach dem Palast ging ich d
ann zu einem großen Platz in der Nähe, dort war grade eine Kunstausstellung, irgendwie so ein Lichterfestival. Das war auch wunderschön, vor allem, weil ich nach dem Palastbesuch die ganzen Leute, die rumliefen, aus so einer distanzierten Sichtweise betrachten konnte, als wäre ich gar nicht Teil davon. In dem Moment habe ich mich trotzdem irgendwie so aufgehoben gefühlt in dieser Stadt.
In den folgenden Tagen habe ich auch noch weitere Paläste und Tempel besucht, die alle zwar ganz nett zum Anschauen waren, aber letztendlich doch alle gleich aussehen.
Ein anderer toller Tag war mein letzter Tag vor meiner Abreise aus Seoul. Ich bin mit dem Koreanerdeutschen und 2 koreanischen Freunden zum Seoul Tower hochgelaufen (ist auf einem Berg) und anschließend zum Fischmarkt. Der Aufstieg war eine sehr lustige Angelegenh
eit mit viel Gekeuche :D Die Aussicht war... naja.... grau, es war also nicht das beste Wetter, aber trotzdem hat es sich gelohnt hochzulaufen. Wir sind dann aber nicht auch noch auf die Spitze des Towers hochgefahren, weil man ja sowieso keine Aussicht hatte. Das Bild rechts zeigt mich vor dem Tower, aber es war gar nicht so einfach so ein Bild zu bekommen. Um mich und den Tower gemeinsam draufzubekommen musste nämlich Moon (einer der Koreaner) sich ganz tief knien und ich musste von dem anderen Koreaner (dessen Namen ich gar nicht weiß...) hochgehoben werden *g* Das war vielleicht ein Akt, aber sehr lustig. Ich hatte jedenfalls Riesenspaß, was man auf dem Bild glaube ich auch sieht. Nach dem Seoul Tower ging es wie gesagt zum Fischmarkt. Dort hat Moon dann einen rieeeesen Fisch gekauft für Sashimi zum Abendessen. Ich konnte beobachten, wie der Fisch gekillt und zu Sashimi verarbeitet wurde. Nicht sehr appetitlich, aber nichtsdestotrotz interessant zu sehen, wie gut die Leute auf dem Markt mit dem Messer umgehen können. Am Abend gab es dann Abschiedsparty für gleich drei Leute: Dem Deutschkoreaner, einem Koreaner und ich. Ja, ich "musste" schließlich auch mal weiterreisen, ich wollte ja noch mehr aus dem Land sehen als nur Seoul. Der letzte Abend war
jedenfalls nochmal sehr toll. Ach, ich vermisse die Leute aus dem Hostel und musste nach meiner Abreise schon öfters an sie denken. Links ein Bild von einem Teil der Leute und mir. Leider sind nicht alle drauf, aber ich habe von fast allen Fotos.
Den nächsten Tag gings dann weiter und zwar nach Daegu. Der Deutschkoreaner hat mir angeboten mit zu seinem Onkel und seiner Tante zu kommen, weil die dort wohnen. Das heißt ich konnte dort kostenlos übernachten. Das Angebot habe ich natürlich angenommen *hehe* Daegu kann man eigentlich insgesamt als häßliche Stadt bezeichnen, aber die umgebenden Tempel sind sehr schön. Einen Tag bin ich auf
einen Berg hochgewandert, weil dort oben so eine berühmte Buddhastatue steht. 2km Treppen hochlaufen, danach war ich ganz schön geschafft. Ich glaube ich muss mal wieder Sport machen, das war echt unmöglich. Das wichtigste war aber, dass ich es durchgehalten habe und ich wurde auch mit einer sehr guten Aussicht belohnt. Weil ich so stolz auf mich war, auch ein tolles Bild von mir vor der Statue. Der Abstieg war dann aber supereinfach.
An einem anderen Tag bin ich dann zu dem Haeinsa Tempel, ein wichtiger und berühmter koreanischer Tempel, gegangen. Der war zwar auch sehr nett, wurde aber nicht von so einem Siegergefühl begleitet wie die Buddhastatue ;) Anschließend wurden wir dann durch den Nationalpark gefahren, in dem der Tempel steht. Das war auch ganz lustig.
Tja nach Daegu ging es dann für mich nach Gyeongju, wo ich das erste mal couchsurfing gemacht habe. Momentan bin ich aber schon wieder in Busan und plane meine Weiterreise zurück nach Japan. Von den Erlebnissen in Gyeongju und Busan werde ich aber wie immer erst nächstes Mal erzählen.
Ich wünsche auch dann mal wieder eine gute Nacht (hier ist es schon halb 2 morgens).
Liebe Grüße,
Valerie
Hallo Leute, ich bins mal wieder mit Geschichten aus Korea. Diesmal auch mit ein paar Fotos :)
Ich hab noch ein paar Sachen aus Seoul zu erzählen, deshalb kommen die erstmal dran. Und
In den folgenden Tagen habe ich auch noch weitere Paläste und Tempel besucht, die alle zwar ganz nett zum Anschauen waren, aber letztendlich doch alle gleich aussehen.
Ein anderer toller Tag war mein letzter Tag vor meiner Abreise aus Seoul. Ich bin mit dem Koreanerdeutschen und 2 koreanischen Freunden zum Seoul Tower hochgelaufen (ist auf einem Berg) und anschließend zum Fischmarkt. Der Aufstieg war eine sehr lustige Angelegenh
Den nächsten Tag gings dann weiter und zwar nach Daegu. Der Deutschkoreaner hat mir angeboten mit zu seinem Onkel und seiner Tante zu kommen, weil die dort wohnen. Das heißt ich konnte dort kostenlos übernachten. Das Angebot habe ich natürlich angenommen *hehe* Daegu kann man eigentlich insgesamt als häßliche Stadt bezeichnen, aber die umgebenden Tempel sind sehr schön. Einen Tag bin ich auf
An einem anderen Tag bin ich dann zu dem Haeinsa Tempel, ein wichtiger und berühmter koreanischer Tempel, gegangen. Der war zwar auch sehr nett, wurde aber nicht von so einem Siegergefühl begleitet wie die Buddhastatue ;) Anschließend wurden wir dann durch den Nationalpark gefahren, in dem der Tempel steht. Das war auch ganz lustig.
Tja nach Daegu ging es dann für mich nach Gyeongju, wo ich das erste mal couchsurfing gemacht habe. Momentan bin ich aber schon wieder in Busan und plane meine Weiterreise zurück nach Japan. Von den Erlebnissen in Gyeongju und Busan werde ich aber wie immer erst nächstes Mal erzählen.
Ich wünsche auch dann mal wieder eine gute Nacht (hier ist es schon halb 2 morgens).
Liebe Grüße,
Valerie
Abonnieren
Posts (Atom)
