Annyeong Haseyo!Ich bins mal wieder. Obwohl ich ja schon in Malaysia bin kommt jetzt erst mein Bericht über die wenigen Tage in Süd Korea.
Am 7.11. mittags bin ich mit der Fähre nach Südkorea gefahren. Dort waren auch schon einige Südkoreaner an Board und überall roch es nach Kimchi. Kimchi ist fermentiertes Gemüse, das in einer scharfen Soße eingelegt ist und es riecht recht streng. Viele Koreaner haben sogar einen eigenen Kühlschrank für Kimchi! Die Fahrt an sich war ziemlich uninteressant. Mir gings zwischendurch nicht so gut (ich weiß nicht obs am Essen lag oder ob ich ein bisschen seekrank wurde), aber insgesamt

habe ich es gut überlebt. Abends bin ich dann in der Hafenstadt Busan angekommen. Dort war ich nur kurz was essen, was aber auch schon eine Herausforderung war, weil irgendwie keiner richtig englisch konnte. Letztendlich hat es aber doch irgendwie geklappt. Als ich dann noch ein Eis gegessen habe ist mir erst klar geworden, dass es in Korea wirklich sehr kalt ist. Also kein Eis mehr für mich... Aber die richtige Kälte habe ich erst nachts gespürt. Da ich so schnell wie möglich nach Seoul wollte, habe ich mir nämlich gedacht, dass ich doch einen Nachtbus nehmen könnte. Leider waren diese Nachtbusse viel zu schnell um darin richtig schlafen zu können, denn eine Fahrt dauerte nur 4 1/2 Stunden. Weil ich nicht um 2 Uhr morgens in Seoul sein wollte, ohne Unterkunft, musste ich also bis 0:30 warten um diesen Bus zu kriegen (dann wäre ich immerhin erst um 5 in Seoul). Tja, ich kann nur sagen die 3 Stunden, die ich in der Busbahnhofshalle warten musste waren wohl die schlimmsten meines Lebens. Wie man sich vielleicht denken kann, sind diese Bahnhofshallen nie besonders warm. Ich kann nur sagen in Busan war sie verdammt nochmal einfach nur arschkalt. Ich musste mir meine Handschuhe und meine Mütze aufziehen, damit ich nicht zu sehr friere. Zum Glück gab es in der Halle aber einen Fernsehr, der mich etwas abgelenkt hat. Dort lief ein komisches Spiel, in dem gut aussehende Koreaner (also was Koreanerinnen für gutaussehend empfinden [und das sind sehr weiblich aussehende Koreaner]) gegen Baseballspieler (glaub ich jedenfalls) angetreten sind. Dort ging es dann um Schnelligkeit oder so. Ich glaube am Ende haben die Baseballspieler gewonnen. Die Busfahrt war dann letztendlich ganz angenehm, weil die Heizung wurde aufgedreht und die Sitze waren sehr bequem.
In Seoul bin ich dann wie gesagt um 5:00 morgens angekommen. Leider fahren Subways aber erst später, daher musste ich wieder in so einer blöden eiskalten Halle warten. Ich muss es noch einmal erwähnen: Es ist verdammt kalt, wenn man nachts übermüdet in einer Bahnhofshalle sitzt. Naja, irgendwie ist auch die Zeit rumgegangen und ich konnte endlich mit der Subway zu meinem Hostel fahren. Ein netter Koreaner hat mich sogar bis zu meiner Station begleitet. Dabei hat er mir ein bisschen Koreanisch beigebracht, weil ich wusste echt gar nichts (Ja = Ye, Danke = Gamsa Hamnida, Guten Tag = Annyeong Haseyo). Ich bin also dann frühmorgens um ca. 6:30 bei dem Hostel angekommen. Natürlich hat der Besitzer noch geschlafen und ich wollte auch

gerade wieder gehen, um mich in ein Café zu setzen, als die Tür letztendlich doch noch aufging. Der Besitzer war natürlich völlig verwirrt und verschlafen, dafür aber sehr nett. Ich konnte einchecken, durfte sogar in seinem Bett schlafen (alle anderen waren noch besetzt) und musste dafür nichts zahlen. Er ist dann stattdessen zum Haus seiner Eltern gegangen. Ich war echt so fertig und konnte später auch gar nicht richtig aufstehen, weil mein Kreislauf komplett am Boden war. Habe dann erstmal Kekse gefuttert um etwas Energie zu bekommen. Ich konnte dann in mein richtiges Zimmer ziehen und hatte es für die erste Nacht sogar nur für mich. An dem Tag bin ich dann nur noch zum Shoppingbezirk von Seoul gegangen und habe mich etwas umgeguckt. Mehr war nicht drin. Abends habe ich die anderen Gäste des Hostels kennengelernt (es war ein sehr kleines Hostel). Außer mir wohnten nur noch 4 Malayen dort und in den nächsten Tagen kamen lustigerweise noch ein Deutscher ( war ja klar ;) ), ein Bolivianer und eine Italieneri

n, die halb deutsch war, dazu. Jaja, you can't escape the Germans... Mit dem Deutschen habe ich dann am nächsten Tag etwas Sightseeing gemacht. In dem einen großen Palast (Gyeongbokgung) durfte man traditionelle koreanische Kleidung anprobieren. Das habe ich natürlich sofort gemacht =) Abends bin ich dann noch ausgegangen und ich kann nur sagen: die Koreaner sind sehr spendabel. Ich musste überhaupt keine Getränke bezahlen, das wurde immer von jemand anderem übernommen *hehe* Auch zum Essen wurde ich irgendwie auch fast immer eingeladen. Ich habe die paar Tage also sehr sparsam überlebt.
Am 11.12. ging dann mein Flug nach Kuala Lumpur. Lustigerweise haben die 4 Malayen aus dem Hostel genau den gleichen Flug genommen und sie leben auch in KL. Der Flug war etwas wackelig, aber wir sind nicht abgestürzt (Juhu!). Das Essen war dafür sehr gut und das obwohl ich Flugzeugessen normalerweise gar nicht leiden kann.
Jetzt bin ich also im sehr sehr warmen Kuala Lumpur. Ich muss mich erstmal an diese Hitze gewöhnen, noch macht sie mir etwas zu schaffen. Aber ich genieße es trotzdem :D
Ich gehe dann auch mal gleich schlafen, gute Nacht!
Liebe Grüße,
Valerie
Heyho Val!
AntwortenLöschenDas klingt ja echt cool, was du da alles machst, du bereist ja halb Asien^^
Viel Spaß beim Erkunden weiterhin.
Hdl,
Alex